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Coronavirus: Weitere junge Frau im Kreis Hildesheim infiziert

Von AZ

Hildesheim. Nach Informationen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung soll es sich um eine Göttinger Studentin handeln, die bei einer Ehemaligenfeier des "Vereins alter Hildesheimer Michelsenschüler" (VaH) im Restaurant Kupferschmieder am Wildgatter am Sonnabend mitgefeiert habe. Die Michelsenschule rufe laut HAZ die Besucher der Feier auf, sich bei der Schulleitung zu melden.

KORREKTUR: In einer ersten Fassung dieses Artikels hieß es mit Bezug auf die Meldung der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung: "Erst nach der Feier habe sich die junge Frau offenbar schlecht gefühlt und sei zum Arzt gegangen. " Diese Information der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung war FALSCH. Darauf hat die Studentin die AZ inzwischen persönlich hingewiesen. Sie habe sich weder schlecht gefühlt noch sei sie zum (Haus-) Arzt gegangen. Tatsächlich habe sie einen Test machen lassen, weil sie Stammzellen spenden wollte. Die Hintergründe lesen Sie hier.

Seit dem Wochenende gibt es im Landkreis Hildesheim zwei laborbestätigte Infektionen. Nur eine der beiden Personen habe leichte Symptome. Beide befinden sich in häuslicher Quarantäne, so der Landkreis.

Wie berichtet, hatte sich ein Paar mit Symptomen unmittelbar nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub in Tirol beim Hausarzt testen lassen. Über das Ergebnis wurde das Gesundheitsamt des Landkreises am späten Freitagabend informiert.

Zusätzlich befänden sich schon seit letzter Woche weitere drei Personen aus dem Landkreis Hildesheim in häuslicher Quarantäne, informiert das Kreishaus. Obwohl diese Personen im Ansteckungszeitraum alle persönlichen Kontakt zu einer laborbestätigt infizierten Person gehabt hätten, seien die Laborergebnisse negativ gewesen.

Der Landkreis teilte mit, eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes halte regelmäßig (telefonischen) Kontakt zu allen Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Dabei würden u.a. der aktuelle Gesundheitszustand (Symptome, Körpertemperatur, Allgemeinzustand etc.) abgefragt und erfasst. Dem Gesundheitsamt seien keine zusätzlichen Hilfebedarfe bekannt. Die Betroffenen hätten alle Unterstützung (Einkäufe etc.) im familiären Umfeld, Freundes- und Bekanntenkreis.

Zudem ruft der Landkreis Hildesheim alle, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet (siehe Kasten) aufgehalten haben und zurück im Landkreis sind, sich beim Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 05121 30 97 77 zu melden. „Die Personen sind als grundsätzlich ansteckungsverdächtig einzustufen“, heißt es vonseiten des Landkreises. Um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern,werden alle Maßnahmen im Einzelfall geprüft und vom Gesundheitsamt des Wohnortes festgelegt.
Erste Veranstaltungen abgesagt
Um eine eventuelle Ansteckungsgefahr zu vermeiden, hat der Landkreis den für Donnerstag geplanten frauenpolitische Empfang der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten abgesagt. Auch der Landkreis Holzminden schließt sich der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. „Bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen geht man davon aus, dass sie nicht nur von Personen aus der näheren Umgebung, sondern auch von weiter weg besucht werden“, erklärte Peter Drews von der Pressestelle des Landkreises Holzminden. „Es ist aber erst einmal nur eine Empfehlung, ein Verbot von Veranstaltungen wird derzeit noch nicht ausgesprochen“, gab die Pressestelle bekannt. Eine Absage gibt es bisher auch noch nicht. Das in der AZ angekündigte Kükenfest (29. März) soll wie geplant stattfinden.


(AKTUALISIERT AM 10.3.20 UM 15:30 UHR)

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KORREKTUR: In einer ersten Fassung dieses Artikels hieß es mit Bezug auf die Meldung der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung: "Erst nach der Feier habe sich die junge Frau offenbar schlecht gefühlt und sei zum Arzt gegangen. " Diese Information der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung war FALSCH. Darauf hat die Studentin die AZ inzwischen persönlich hingewiesen. Sie habe sich weder schlecht gefühlt noch sei sie zum (Haus-) Arzt gegangen. Tatsächlich habe sie einen Test machen lassen, weil sie Stammzellen spenden wollte. Die Hintergründe lesen Sie hier.

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Wie berichtet, hatte sich ein Paar mit Symptomen unmittelbar nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub in Tirol beim Hausarzt testen lassen. Über das Ergebnis wurde das Gesundheitsamt des Landkreises am späten Freitagabend informiert.

Zusätzlich befänden sich schon seit letzter Woche weitere drei Personen aus dem Landkreis Hildesheim in häuslicher Quarantäne, informiert das Kreishaus. Obwohl diese Personen im Ansteckungszeitraum alle persönlichen Kontakt zu einer laborbestätigt infizierten Person gehabt hätten, seien die Laborergebnisse negativ gewesen.

Der Landkreis teilte mit, eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes halte regelmäßig (telefonischen) Kontakt zu allen Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Dabei würden u.a. der aktuelle Gesundheitszustand (Symptome, Körpertemperatur, Allgemeinzustand etc.) abgefragt und erfasst. Dem Gesundheitsamt seien keine zusätzlichen Hilfebedarfe bekannt. Die Betroffenen hätten alle Unterstützung (Einkäufe etc.) im familiären Umfeld, Freundes- und Bekanntenkreis.

Zudem ruft der Landkreis Hildesheim alle, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet (siehe Kasten) aufgehalten haben und zurück im Landkreis sind, sich beim Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 05121 30 97 77 zu melden. „Die Personen sind als grundsätzlich ansteckungsverdächtig einzustufen“, heißt es vonseiten des Landkreises. Um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern,werden alle Maßnahmen im Einzelfall geprüft und vom Gesundheitsamt des Wohnortes festgelegt.
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