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Veröffentlichung online am 01.10.2021 um 13:33:21 Uhr

Wer kennt diesen Mann?

Leiche aus Freden noch nicht identifiziert / Gesichts-Weichteil-Rekonstruktion soll jetzt helfen

Von Joscha Röhrkasse

Freden. Wie die AZ im September berichtete, hatten die Ermittler den Schädel des Leichnams Ende August an die Hochschule Mittweida übergeben. Die Fachgruppe Forensik der Fakultät für Angewandte Computer- und Biowissenschaften hat die Gesichts-Weichteil-Rekonstruktion nun abgeschlossen. Weder über den Abgleich der DNA, noch über die Veröffentlichung von Einzelheiten zur Person (Bekleidung, aufgefundene Gegenstände, große Kurzsichtigkeit), konnte die Identität des Mannes bisher geklärt werden. Auch die Veröffentlichung des Zahnstatus brachte keine neuen Erkenntnisse.

Das modellierte Gesicht soll sich zu etwa 60 Prozent dem Gesicht des Toten annähern. Insbesondere die Kinnpartie sowie die Wangenknochen seien als realistisch anzusehen, teilte die Polizei mit. Bei den Lippen und den Ohren sei keine originalgetreue Rekonstruktion möglich. Die Modellierung der Nase erfolgte auf Basis knöcherner Fortsätze und Ausprägungen der Nasenregion des Schädels unter Einbezug aktuellster Rekonstruktionsmethoden.

Die Ergebnisse der Gesichtsweichteilrekonstruktion in Form von 3D-Modellen sind in einem helleren und einem dunkleren Hautton dargestellt, da es sich bei dem unbekannten Toten sowohl um einen Europäer als auch um einen Nordafrikaner gehandelt haben könnte. Insgesamt darf nicht angenommen werden, dass das individuelle Aussehen des Antlitzes des unbekannten Mannes in allen Einzelheiten rekonstruiert werden könne, heißt es weiter. „Ziel der Rekonstruktionsmethode ist es eine erhebliche Annäherung des Gesamterscheinungsbildes an das individuelle Aussehen des unbekannten Toten zu erreichen.“

Videos von 3D-Modellen des Kopfes können auf der Internetseite der Polizeiinspektion Hildesheim unter folgendem Link abgerufen werden: https://azurl.de/Leiche-Video.  Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter 05121  93 91 15 entgegen.

Veröffentlichung in der Alfelder Zeitung vom 02.10.2021

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Wer kennt diesen Mann?

Leiche aus Freden noch nicht identifiziert / Gesichts-Weichteil-Rekonstruktion soll jetzt helfen

Von Joscha Röhrkasse

Freden. Wie die AZ im September berichtete, hatten die Ermittler den Schädel des Leichnams Ende August an die Hochschule Mittweida übergeben. Die Fachgruppe Forensik der Fakultät für Angewandte Computer- und Biowissenschaften hat die Gesichts-Weichteil-Rekonstruktion nun abgeschlossen. Weder über den Abgleich der DNA, noch über die Veröffentlichung von Einzelheiten zur Person (Bekleidung, aufgefundene Gegenstände, große Kurzsichtigkeit), konnte die Identität des Mannes bisher geklärt werden. Auch die Veröffentlichung des Zahnstatus brachte keine neuen Erkenntnisse.

Das modellierte Gesicht soll sich zu etwa 60 Prozent dem Gesicht des Toten annähern. Insbesondere die Kinnpartie sowie die Wangenknochen seien als realistisch anzusehen, teilte die Polizei mit. Bei den Lippen und den Ohren sei keine originalgetreue Rekonstruktion möglich. Die Modellierung der Nase erfolgte auf Basis knöcherner Fortsätze und Ausprägungen der Nasenregion des Schädels unter Einbezug aktuellster Rekonstruktionsmethoden.

Die Ergebnisse der Gesichtsweichteilrekonstruktion in Form von 3D-Modellen sind in einem helleren und einem dunkleren Hautton dargestellt, da es sich bei dem unbekannten Toten sowohl um einen Europäer als auch um einen Nordafrikaner gehandelt haben könnte. Insgesamt darf nicht angenommen werden, dass das individuelle Aussehen des Antlitzes des unbekannten Mannes in allen Einzelheiten rekonstruiert werden könne, heißt es weiter. „Ziel der Rekonstruktionsmethode ist es eine erhebliche Annäherung des Gesamterscheinungsbildes an das individuelle Aussehen des unbekannten Toten zu erreichen.“

Videos von 3D-Modellen des Kopfes können auf der Internetseite der Polizeiinspektion Hildesheim unter folgendem Link abgerufen werden: https://azurl.de/Leiche-Video.  Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter 05121  93 91 15 entgegen.

Veröffentlichung in der Alfelder Zeitung vom 02.10.2021

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Veröffentlichung online am 01.10.2021 um 13:33:21 Uhr

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Leiche aus Freden noch nicht identifiziert / Gesichts-Weichteil-Rekonstruktion soll jetzt helfen

Von Joscha Röhrkasse

Freden. Wie die AZ im September berichtete, hatten die Ermittler den Schädel des Leichnams Ende August an die Hochschule Mittweida übergeben. Die Fachgruppe Forensik der Fakultät für Angewandte Computer- und Biowissenschaften hat die Gesichts-Weichteil-Rekonstruktion nun abgeschlossen. Weder über den Abgleich der DNA, noch über die Veröffentlichung von Einzelheiten zur Person (Bekleidung, aufgefundene Gegenstände, große Kurzsichtigkeit), konnte die Identität des Mannes bisher geklärt werden. Auch die Veröffentlichung des Zahnstatus brachte keine neuen Erkenntnisse.

Das modellierte Gesicht soll sich zu etwa 60 Prozent dem Gesicht des Toten annähern. Insbesondere die Kinnpartie sowie die Wangenknochen seien als realistisch anzusehen, teilte die Polizei mit. Bei den Lippen und den Ohren sei keine originalgetreue Rekonstruktion möglich. Die Modellierung der Nase erfolgte auf Basis knöcherner Fortsätze und Ausprägungen der Nasenregion des Schädels unter Einbezug aktuellster Rekonstruktionsmethoden.

Die Ergebnisse der Gesichtsweichteilrekonstruktion in Form von 3D-Modellen sind in einem helleren und einem dunkleren Hautton dargestellt, da es sich bei dem unbekannten Toten sowohl um einen Europäer als auch um einen Nordafrikaner gehandelt haben könnte. Insgesamt darf nicht angenommen werden, dass das individuelle Aussehen des Antlitzes des unbekannten Mannes in allen Einzelheiten rekonstruiert werden könne, heißt es weiter. „Ziel der Rekonstruktionsmethode ist es eine erhebliche Annäherung des Gesamterscheinungsbildes an das individuelle Aussehen des unbekannten Toten zu erreichen.“

Videos von 3D-Modellen des Kopfes können auf der Internetseite der Polizeiinspektion Hildesheim unter folgendem Link abgerufen werden: https://azurl.de/Leiche-Video.  Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter 05121  93 91 15 entgegen.

Veröffentlichung in der Alfelder Zeitung vom 02.10.2021

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