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Veröffentlichung online am 15.10.2021 um 14:08:11 Uhr

Rieses Woche: Warum die AZ mal anders aussieht

Im Fokus: Papiermangel in der Zeitungsbranche

Von Markus Riese

Alfeld. Vielleicht haben Sie es kürzlich in der AZ schon gelesen, vielleicht auch anderswo: Die Zeitungsbranche – und nicht nur die – muss derzeit mit einem weltweiten Papiermangel zurechtkommen. Ganz grob gesagt fehlt es an Altpapier, das während der Corona-Lockdowns vor allem im vergangenen Jahr zur Mangelware wurde. Altpapier ist aber für die Zeitungsproduktion elementar wichtig.

Reduzierte Umfänge

Das stellt uns und zahlreiche andere Zeitungen (wie zum Beispiel auch Zeitschriften- und Buchverlage) vor große Herausforderungen. Einerseits wird die Zeitungsproduktion dadurch erheblich teurer – inzwischen um etwa 70 Prozent seit Anfang 2021. Andererseits geht mancherorts schon regelrecht das Papier aus.

Deshalb sind wir momentan gezwungen, mehrmals in der Woche die Umfänge der AZ um einige Seiten zu reduzieren. Damit Sie als Leserinnen und Leser trotzdem so gut wie keine Einschränkungen hinnehmen müssen, lassen wir uns gelegentlich ein paar „Tricks“ einfallen, um insbesondere unseren Lokalteil nicht reduzieren zu müssen. So entfällt zum Beispiel hier und da mal eine überregionale Sport-, Garten- oder Heimwerken-Seite.

Seiten „wandern“

Damit der Lokalteil den gewohnten Umfang behalten kann, ist es dann erforderlich, die Seitenstruktur ein wenig anzupassen. Deshalb „wandern“ manche Seiten hin und wieder durch das Blatt und manchmal sogar ganz nach hinten – wo Sie eigentlich eine Anzeigenseite erwarten. All das ist aber genau so gewollt, damit wir Ihnen trotz der reduzierten Seitenzahlen gewohnt starke AZ-Ausgaben anbieten können.

Hoffen wir also, dass die globale Papierkrise, die es in diesem Ausmaß seit der Nachkriegszeit nicht mehr gegeben hat, bald überwunden sein wird – bevor sie sich im größeren Umfang auch auf andere Branchen auswirkt. Aber wenn im Winter etwa Toilettenpapier und andere Hygieneartikel teurer werden sollten, dann wissen Sie jetzt immerhin schon mal, woran es liegt.

Kontakt zum Autor: m.riese@alfelder-zeitung.de

Veröffentlichung in der Alfelder Zeitung vom 16.10.2021

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Veröffentlichung online am 15.10.2021 um 14:08:11 Uhr

Rieses Woche: Warum die AZ mal anders aussieht

Im Fokus: Papiermangel in der Zeitungsbranche

Von Markus Riese

Alfeld. Vielleicht haben Sie es kürzlich in der AZ schon gelesen, vielleicht auch anderswo: Die Zeitungsbranche – und nicht nur die – muss derzeit mit einem weltweiten Papiermangel zurechtkommen. Ganz grob gesagt fehlt es an Altpapier, das während der Corona-Lockdowns vor allem im vergangenen Jahr zur Mangelware wurde. Altpapier ist aber für die Zeitungsproduktion elementar wichtig.

Reduzierte Umfänge

Das stellt uns und zahlreiche andere Zeitungen (wie zum Beispiel auch Zeitschriften- und Buchverlage) vor große Herausforderungen. Einerseits wird die Zeitungsproduktion dadurch erheblich teurer – inzwischen um etwa 70 Prozent seit Anfang 2021. Andererseits geht mancherorts schon regelrecht das Papier aus.

Deshalb sind wir momentan gezwungen, mehrmals in der Woche die Umfänge der AZ um einige Seiten zu reduzieren. Damit Sie als Leserinnen und Leser trotzdem so gut wie keine Einschränkungen hinnehmen müssen, lassen wir uns gelegentlich ein paar „Tricks“ einfallen, um insbesondere unseren Lokalteil nicht reduzieren zu müssen. So entfällt zum Beispiel hier und da mal eine überregionale Sport-, Garten- oder Heimwerken-Seite.

Seiten „wandern“

Damit der Lokalteil den gewohnten Umfang behalten kann, ist es dann erforderlich, die Seitenstruktur ein wenig anzupassen. Deshalb „wandern“ manche Seiten hin und wieder durch das Blatt und manchmal sogar ganz nach hinten – wo Sie eigentlich eine Anzeigenseite erwarten. All das ist aber genau so gewollt, damit wir Ihnen trotz der reduzierten Seitenzahlen gewohnt starke AZ-Ausgaben anbieten können.

Hoffen wir also, dass die globale Papierkrise, die es in diesem Ausmaß seit der Nachkriegszeit nicht mehr gegeben hat, bald überwunden sein wird – bevor sie sich im größeren Umfang auch auf andere Branchen auswirkt. Aber wenn im Winter etwa Toilettenpapier und andere Hygieneartikel teurer werden sollten, dann wissen Sie jetzt immerhin schon mal, woran es liegt.

Kontakt zum Autor: m.riese@alfelder-zeitung.de

Veröffentlichung in der Alfelder Zeitung vom 16.10.2021

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Rieses Woche: Warum die AZ mal anders aussieht

Im Fokus: Papiermangel in der Zeitungsbranche

Von Markus Riese

Alfeld. Vielleicht haben Sie es kürzlich in der AZ schon gelesen, vielleicht auch anderswo: Die Zeitungsbranche – und nicht nur die – muss derzeit mit einem weltweiten Papiermangel zurechtkommen. Ganz grob gesagt fehlt es an Altpapier, das während der Corona-Lockdowns vor allem im vergangenen Jahr zur Mangelware wurde. Altpapier ist aber für die Zeitungsproduktion elementar wichtig.

Reduzierte Umfänge

Das stellt uns und zahlreiche andere Zeitungen (wie zum Beispiel auch Zeitschriften- und Buchverlage) vor große Herausforderungen. Einerseits wird die Zeitungsproduktion dadurch erheblich teurer – inzwischen um etwa 70 Prozent seit Anfang 2021. Andererseits geht mancherorts schon regelrecht das Papier aus.

Deshalb sind wir momentan gezwungen, mehrmals in der Woche die Umfänge der AZ um einige Seiten zu reduzieren. Damit Sie als Leserinnen und Leser trotzdem so gut wie keine Einschränkungen hinnehmen müssen, lassen wir uns gelegentlich ein paar „Tricks“ einfallen, um insbesondere unseren Lokalteil nicht reduzieren zu müssen. So entfällt zum Beispiel hier und da mal eine überregionale Sport-, Garten- oder Heimwerken-Seite.

Seiten „wandern“

Damit der Lokalteil den gewohnten Umfang behalten kann, ist es dann erforderlich, die Seitenstruktur ein wenig anzupassen. Deshalb „wandern“ manche Seiten hin und wieder durch das Blatt und manchmal sogar ganz nach hinten – wo Sie eigentlich eine Anzeigenseite erwarten. All das ist aber genau so gewollt, damit wir Ihnen trotz der reduzierten Seitenzahlen gewohnt starke AZ-Ausgaben anbieten können.

Hoffen wir also, dass die globale Papierkrise, die es in diesem Ausmaß seit der Nachkriegszeit nicht mehr gegeben hat, bald überwunden sein wird – bevor sie sich im größeren Umfang auch auf andere Branchen auswirkt. Aber wenn im Winter etwa Toilettenpapier und andere Hygieneartikel teurer werden sollten, dann wissen Sie jetzt immerhin schon mal, woran es liegt.

Kontakt zum Autor: m.riese@alfelder-zeitung.de

Veröffentlichung in der Alfelder Zeitung vom 16.10.2021

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