Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Alfeld braucht Eier

Alfeld - Menschen sind seit jeher fasziniert von Schatzsuchen. Auch AZ-Volontärin Hanna Ilea Enkhardt hat kürzlich nach einem versteckten goldenen Ei gesucht. Ob sie fündig geworden ist – und warum ihrer Meinung nach auch Alfeld Eier braucht.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Gemeinsam mit meiner Familie war ich am Wochenende in der Autostadt Wolfsburg. Damit die Besucherinnen und Besucher auf dem großen Gelände nicht von einer Ausstellung zur anderen hasten, haben sich die Mitarbeitenden zur Osterzeit etwas Besonderes ausgedacht: versteckte goldene Eier, die es gilt, in der futuristischen Ministadt zu finden. Wer eines entdeckt, erhält eine Überraschungsbox. Ich sag Ihnen, die Erwachsenen suchten noch eifriger als die Kinder. Auch ich habe hinter jeden Busch geschaut und jeden Stein umgedreht. Ob ich ein goldenes Ei gefunden habe? Leider nein. Aber das war schnell verkraftet, denn der eigentliche Gewinn lag hier: Die Ausstellungen, die Parkanlage und die vielen Details habe ich mir deutlich genauer angeschaut, als ich es ohne Suchauftrag getan hätte.

Auch für Alfeld eine Chance

Und vielleicht wäre das ja auch mal eine Idee für Alfeld. Ich und viele von Ihnen sicherlich auch gehen täglich durch die Stadt. Tunnelblick, weil man es eilig hat und eh alles kennt. Aber stimmt das wirklich? Ich glaube, so eine spielerische Suchaktion lässt uns unsere Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachten. Außerdem kommen Menschen in Kontakt und erleben ein kleines Abenteuer, das verbindet. Für mich ist ganz klar: Alfeld braucht goldene Eier.

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