Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Das kommt mir nicht auf den Teller

Alfeld - Ein Kotelett vom Schwein, aber eine Wurst aus Pferdefleisch darf nicht auf den Teller – eigentlich ganz schön fies, findet AZ-Redaktionsleiterin Ulrike Kohrs.

In ihrer Kolumne „Von A bis Z“ blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland.

Alfeld - Essen Sie Fleisch, liebe Leser und Leserinnen? Oder gehören Sie zu den Vegetariern oder Veganern? Ich gebe es zu, ich sage bei einem guten Rindersteak nicht Nein und kann mir ab und an auch eine Currywurst nicht verkneifen. Aber Bratwurst oder Gulasch aus Pferdefleisch? Auf gar keinen Fall. Dabei habe ich das noch nie probiert. Ich kann mir aber einfach nicht vorstellen, ein Stück vom Pferd zu Kotelett vom Schwein ist okay, aber Pferd darf nicht auf den Teller. Zumal man gerade beim Schweinefleisch riskiert, dass die Tiere unter oftmals schlechten Bedingungen gehalten und nur zum Schlachten gezüchtet werden. Oder denken Sie mal an die Hühner, die in engen Käfigen vor sich hin vegetieren, bevor sie geschlachtet werden. Pferde hingegen werden nicht fürs Schlachten gezüchtet, sie kommen meist zum Metzger, wenn sie nicht mehr verkauft werden können. In Gerzen gibt es übrigens einen Gastwirt, der seinen Gästen ab und zu Pferdefleisch serviert – falls Sie das mal probieren wollen. Am Wochenende ist es wieder so weit.

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