Alfeld - Endlich ist das langersehnte Paket angekommen, meldet mir eine Mail auf dem Handy. Und dank Zustellerlaubnis kann es auch abgeliefert werden, wenn niemand zu Hause ist. Glücklicherweise. Ohne die wäre ich meist aufgeschmissen. An diesem Tag verpasse ich den Paketdienst nur ganz knapp, das gelbe Auto kommt mir noch in der Straße entgegen. Im Briefkasten steckt dann auch das Zustellkärtchen mit der Information: „Paket liegt im Gartenhäuschen.“ Ein oft erprobtes Verfahren, das immer funktioniert. Naja, bislang. Dieses Mal ist das Paket nicht an besagter Ort und Stelle. Die Sucherei beginnt. Es liegt nicht neben oder hinter dem Regal in der Hütte, auch rechts und links des Gartenhäuschens ist nichts zu finden. Die Suche wird auf das Carport ausgeweitet. Aber das Paket bleibt verschwunden. Der Paketdienst unterdessen fährt noch irgendwo in der Nachbarschaft umher. Mit dem Zettel wedelnd laufe ich dem gelben Auto hinterher. Die freundliche Frau am Steuer stoppt den Transporter, besieht sich den Zettel und erinnert sich sofort. „Ich hatte das Tor zum Garten nicht öffnen können, den Zettel aber schon in den Briefkasten geworfen“, erklärt sie bedauernd und verrät den wirklichen Ablageort. Ich eile zurück und finde das Paket. Endlich. Aber zu früh gefreut: Statt der von mir sehnlichst erwarteten Solarlampen für die Terrasse ist das bestellte Ersatzteil für den Rasenmäher im Paket. Na, herzlichen Dank auch.
Vom Leben in Alfeld
A bis Z: Die Suche nach dem verschwundenen Paket
Alfeld - Endlich ist das Paket angekommen – „im Gartenhäuschen“ steht auf dem Zettel vom Paketdienst. Allerdings ist es dort nicht anzufinden. Die Sucherei beginnt – auch nach der Frau vom Paketdienst.
