Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Ein bisschen Italien auch für Alfeld

Alfeld - Beste Pizza, leckerstes Eis, frischeste Nudeln – in Italien trommeln vor etlichen Restaurants mächtig viele Gästeanwerber. Wäre das auch für Gastronomen hierzulande eine Chance?, fragt sich AZ-Redaktionsleiterin Ulrike Kohrs.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland.

Alfeld - Wer mal in Italien Urlaub gemacht hat, wird es aus den Touristenhochburgen kennen: Vor zahlreichen Restaurants stehen Mitarbeiter, die auf mehr oder weniger diskrete Art und Weise Gäste locken wollen. Mächtig nervig, das Ganze. Auf Capri soll das nun verboten werden. Wer dort Urlauberinnen und Urlaubern unaufgefordert und distanzschwach einen Besuch im Restaurant aufschwatzen will, muss sein aufdringliches Verhalten künftig teuer bezahlen – wenn er erwischt wird. Bis zu 5000 Euro Geldstrafe sollen dort wohl drohen. In einem kleinen Ort am Gardasee gibt es ähnliche Verbote schon seit einem Jahr. Richtig so. Andererseits: In Deutschland klagen viele Gastwirtinnen und Gastwirte über zu wenig Kundschaft. Mit fatalen Folgen. Viele Lokale müssen schließen. Vielleicht würde hierzulande ja ein bisschen italienische Werbekultur helfen. Es muss ja nicht gleich das Lasso nach neuen Kundinnen und Kunden ausgeworfen werden.

Mehr Texte von Ulrike Kohrs

  • Alfeld
  • ArticleImport