Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Einfach mal laufen lassen

Alfeld - Es gibt Tage, an denen wirklich nichts so klappt, wie es eigentlich geplant war. AZ-Redaktionsleiterin Ulrike Kohrs hat so eine Woche hinter sich, sich darüber mächtig geärgert – aber am Ende auch eine wichtige Erkenntnis gewonnen.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland.

Alfeld - Eine Woche Urlaub. Herrlich. Ein paar Tage raus aus den eigenen vier Wänden. Entspannen. Lesen. Radtouren. Naja, Sie werden das kennen, liebe Leserinnen und Leser, man nimmt sich eben einiges vor. Dann das: Die Reise muss abgesagt werden. Ich will Sie nicht lange mit Details dazu nerven. Nur so viel: Damit beginnt eine Serie von Planungen, die einfach nicht funktionieren. Also wirklich, gar nichts klappt auch nur annähernd. Da kann man schon mal sauer werden. Nicht mal die Radtour am letzten Urlaubstag läuft reibungslos: ein Reifenplatzer mitten in der Feldmark, noch einige Kilometer von zu Hause entfernt. Dass ich mich geärgert habe, muss ich an dieser Stelle wohl kaum erläutern. Aber wissen Sie was? Am Ende der Woche komme ich auch zu einer wichtigen Erkenntnis: Einfach mal nicht so viel planen, einfach laufen lassen. Denn ich hatte trotz allem ein paar wunderbare Tage – statt an der Küste nun im eigenen Garten. Und zu Hause ist es doch bekanntlich immer am schönsten. Alle Zwischenfälle haben sich zum Guten gewendet und dank des Reifenplatzers hatte ich zudem noch einen abendlichen Spaziergang durch die Natur, den ich sonst nicht unternommen hätte. Also bitte, geht doch.

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