Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Er ist wieder da – der gefräßige Zünsler

Alfeld - Es grünt und blüht im Garten. Und schmatzt. Ja, genau: Es schmatzt. Der Zünsler ist nämlich wieder da. AZ-Redaktionsleiterin ist stinksauer – und verzweifelt. Was hilft denn nur gegen die gefräßige Raupe?

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland.

Alfeld - Ich bin stinksauer: Der Zünsler ist wieder da. Kennen Sie diese eklige kleine Raupe, die in null Komma nichts einen Buchsbaum bis auf ein Skelett herunterfrisst? In unserer Hecke lässt sich das Schmatzen des ungebetenen Gastes schon wieder hören. Dabei habe ich vor wenigen Tagen noch stolz verkündet: „Wir sind ihn los, den Zünsler.“ Na ja, das war wohl nichts. Was haben wir im vergangenen Jahr nicht alles unternommen: abgesammelt, mit dem Hochdruckreiniger Äste und Blätter gesäubert, das eine oder andere Mittelchen eingesetzt. Gift kommt mir nicht ins Beet. Als Instagram-Nutzerin habe ich nun neue Ideen aufgeschnappt. Man soll dunkle Plastiktüten für ein paar Tage über die Büsche ziehen. Dann erstickt die fiese Raupe. Ich weiß ja nicht. Das klingt ganz schön brutal. Also doch arrangieren mit dem gefräßigen Tierchen und akzeptieren, dass die einst prächtigen Büsche dahin sind? Nee, das will ich auch nicht. Also falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch Ideen für mich haben, her damit. Ich bin für fast alles offen.

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