Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Es juckt überall

Alfeld - Wer liebt es nicht, an lauen Sommerabenden den Tag im Garten oder an einem See ausklingen zu lassen? Wären da nicht so kleine Blutsauger.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Mit dem Sommer kommen auch die Mücken – und sie sind auf den Geschmack gekommen. Ich habe angefangen, die Stiche zu zählen, aber als ich recht schnell bei zehn angekommen bin, habe ich es aufgegeben. Meine Methode, um mit dem Juckreiz klarzukommen: ihn ignorieren. Diese beliebten „Mückenstich-Wegbrutzler“ kommen mir nicht auf die Haut, obwohl Familie und Freunde auf dieses Ding schwören. Dann juckt es mich lieber ein paar Tage länger, als lebendig gebrutzelt zu werden.

Einfach kratzen geht nicht immer

Immer wieder gibt es aber auch Mücken, die sich an ganz besonderen Stellen auf dem Körper verewigen – Stellen, an denen man in der Öffentlichkeit nicht einfach kratzen kann. Unter der Achsel? Am Po? Unterm Fuß? Also, wenn du mich schon stechen musst, dann doch bitte nicht dort, liebe Mücke. Aktuell habe ich einen Stich an einer solch undankbaren Stelle – an welcher, werde ich nicht näher erläutern. Doch es gibt auch noch die Stich-Kategorie „Hier hört es nicht auf zu jucken“: ein Stich am Hosenbund oder einen, an dem die Socke ewig scheuert. Ach, insgeheim kratzen wir sie doch eh alle blutig und sehen am Ende des Sommers aus, als hätten wir Windpocken.

Noch mehr Texte von Hanna Ilea Enkhardt

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