Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Frühlingsboten

Alfeld - Seit einer Woche scheint die Sonne, die Temperaturen bewegen sich oberhalb der 10-Grad-Grenze, und die ersten Eiscafés sind wieder geöffnet. Ob der Frühling jetzt voll durchstartet oder der Winter doch noch mal sein Comeback feiert? Für AZ-Volontärin Hanna Ilea Enkhardt sprechen gewisse Frühlingsboten für Ersteres.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Pullover und Winterjacke habe ich in den Sommerschlaf versetzt, ab jetzt wird wieder kurzärmelig getragen – komme, was wolle. So ganz traue ich dem Frühlingsauftakt trotzdem noch nicht. Aber meine fünf persönlichen Frühlingsboten sind immerhin schon da: Die akustischen Frühlingsboten sind für mich ganz klar die Stare. Die kleinen, schwarz glänzenden Vögel mit ihren säuselnden Stimmen hören sich für mich einfach nach Sommer an. Der geschmackliche Frühlingsbote? Klar, eine große Kugel Fruchteis – am liebsten Erdbeere oder Heidelbeere. Und dann kann man den Frühling an manchen Tagen auch schon riechen. Und zwar dann, wenn die ersten Menschen die Grillsaison einläuten. Der optische Frühlingsbote sind für mich klassisch Krokusse, Narzissen und Tulpen. Und last, but not least, der warme Sonnenschein, der sich endlich, endlich, endlich auf der Haut spüren lässt.

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