Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Halten Sie es doch mit den Fledermäusen

Alfeld - Es ist heiß, sehr heiß sogar. Und ja, das ist anstrengend. AZ-Redaktionsleiterin Ulrike Kohrs empfiehlt den Blick in die Tierwelt, so manch tierischer Artgenosse zeigt uns, wie man mit Hitze umgeht. Die eigene Gereiztheit an anderen auszulassen, gehört nicht dazu.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Es ist heiß. Ja, das stimmt. Dreißig Grad zeigt das Thermometer am frühen Nachmittag am Mittwoch für Alfeld an. Und es soll noch wärmer werden. Puh. Anstrengend. Das Gute daran: Es geht uns allen so. Wir schwitzen und stöhnen so vor uns hin, sind gereizt und genervt. Aber niemand kann etwas für dieses tropische Wetter. Nicht die Frau an der Kasse, nicht die Bedienung im Restaurant, nicht der Autofahrer vor uns. Es hilft also überhaupt nicht, wenn wir unsere Gereiztheit rauslassen und uns schon bei kleinsten Kleinigkeiten im Ton vergreifen. Lassen Sie uns gemeinsam durchhalten – kalt und regnerisch wird es noch früh genug. Suchen Sie sich ein schattiges Plätzchen, stellen Sie sich eine Schale mit kaltem Wasser unter den Schreibtisch, genießen Sie erfrischendes Eis oder machen Sie es wie die Agame. Die Wüstenechse stellt sich in der Mittagshitze einfach senkrecht auf und atmet die Hitze quasi weg. Oder halten Sie es mit den Fledermäusen, die in heißen Sommern in eine Art Schreckstarre verfallen und sich einfach nicht mehr bewegen, bis sich die Luft wieder abkühlt. Ach, wenn es doch nur so einfach wäre.

Mehr Texte von Ulrike Kohrs

  • ArticleImport
  • Alfeld