Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Inspiration mit Suchtpotenzial

Alfeld - Jedes Jahr ein neues Projekt im heimischen Garten. Mal eine Sitzecke, mal ein Sonnenplatz oder ein neues Hochbeet. Finden Sie gut? AZ-Leiterin Ulrike Kohrs auch. Allerdings kann das auch gefährlich werden.

In ihrer Kolumne „Von A bis Z“ blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Kennen Sie diese Fernsehsendung „Die Beetbrüder“? Da nimmt ein Gartenbaumeister zusammen mit zwei Helfern bundesweit Aufträge an und hübscht Gärten von Flensburg bis München auf – jeweils in einer Woche, gefilmt von einem Kamerateam. Herrlich. Da kann man ungeniert in anderer Leute Gärten schauen und dann Ideen abstauben, um das eigene Areal hinter dem Haus zu verschönern. Bei uns entwickelt sich das allerdings langsam zum Problem. Denn alle Frühjahre wieder nehmen wir uns davon inspiriert selber ein neues Projekt vor. Und so haben wir schon diverse Sitzecken eingerichtet, mehrere Hochbeete und eine Hollywoodschaukel gebaut sowie einen Lagerfeuerplatz angelegt. Auch in diesem Frühjahr läuft natürlich schon wieder eine Aktion: ein gemütlicher Schattenplatz für zwei Liegen. Falls Sie jetzt übrigens glauben, wir leben in einer parkähnlichen Anlage – weit gefehlt. Sie glauben gar nicht, was alles auf so ein handelsübliches Grundstück an einem Einfamilienhaus passt. Ich hoffe jetzt nur, dass diese Fernsehsendung irgendwann mal eingestellt wird, sonst müssen über kurz oder lang wohl meine Blumenbeete dran glauben.

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