Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Leerstände weltweit

Alfeld - Immer wieder wird in Deutschland über die Zukunft der Innenstädte gesprochen, die Leerstände sind dort allgegenwärtig. In Alfeld ist das nicht anders. Wer aber denkt, das sei ein rein deutsches Problem, der irrt, wie AZ-Redakteur Milan Bauseneik jüngst in Japan erlebte.

In ihrer Kolumne „Von A bis Z“ blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Es gibt Themen, auf die trifft man überall in Deutschland, ob in München, Hamburg oder Alfeld. Eines dieser Dauerthemen ist, natürlich, die Zukunft der Innenstädte. Leerstände sind in diesen leider allgegenwärtig. Wer aber denkt, das sei ein rein deutsches Problem, weil wir es hier einfach nicht auf die Kette bekommen, der irrt gewaltig. Ich komme frisch aus einer Urlaubsreise in Japan, und dort hat man in so manchen Teilen des Landes nicht allein mit dem Sterben der Innenstädte zu kämpfen... Sondern gleich mit dem der gesamten Stadt. Egal ob Hotels, Gewerbeflächen, Einkaufsmeilen oder auch Wohnhäuser – ich habe noch nie so viele leerstehende Gebäude gesehen wie in den vergangenen Wochen. Und auch in Japan hat man noch kein Allheilmittel dagegen gefunden, stattdessen überlässt man die Häuser oftmals einfach der Natur.

Das heißt aber natürlich nicht, dass es vor Ort keine Menschen mit Ideen gibt, um das Problem zu bekämpfen – genauso wie hier in Alfeld auch. Im Artikel meiner Kollegin Hanna Ilea Enkhardt können Sie lesen, dass es nach wie vor viele unterschiedliche Meinungen zur Zukunft der Innenstadt gibt. Und die sind oft verknüpft mit Wünschen an die Politik. Der neue Stadtrat täte daher gut daran, aufmerksam zuzuhören.

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