Alfeld - Eigentlich müssten heute viele Jubelschreie durch Alfeld hallen, denn die Winzenburger Straße wird saniert. Ich habe aber noch keinen Jubel gehört. Wenn es bei den Plänen des Landes bleibt, dann soll es schon Ende Juli mit den Arbeiten losgehen. Wer hätte das gedacht? Ich kann mich noch gut an die Zeit Anfang des Jahres erinnern, als es von Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt heftige Proteste wegen der vielen Schlaglöcher in der Fahrbahndecke und der daraus resultierenden Temporeduzierung hagelte. Politiker und die Alfelder Verwaltung wurden beschimpft, vor allem auf Social Media. Sie seien angeblich unfähig, die Situation zu beheben. Jetzt gibt es einen Plan – und jetzt regen sich Menschen darüber auf, dass sie für die Sanierung Umleitungen in Kauf nehmen müssen. Was denn nun? So richtig recht machen kann es bestimmten Menschen niemand. Ich glaube, sie meckern, um zu meckern. Eine Fahrbahnsanierung geht nun einmal nicht ohne eine Straßensperrung. Ich freue mich jedenfalls über die Sanierung.
Vom Leben in Alfeld
A bis Z: Meckern, um zu meckern
Alfeld - Es ist schon erstaunlich, aber AZ-Redakteurin Stephanie Marschall hat es sich fast gedacht, dass das so kommen wird: Es ist schade, dass die Freude über die angekündigte Sanierung der Winzenburger Straße verhallt, weil über die Umleitungen gemeckert wird.
