Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Parken mit Rücksicht

Alfeld - Die Suche nach einem geeigneten Parkplatz kann schon ziemlichen Stress verursachen. Dennoch sollte bei der Suche nach einem Parkplatz auch an andere Verkehrsteilnehmer gedacht werden, findet AZ-Redakteurin Stephanie Marschall.

In ihrer Kolumne „Von A bis Z“ blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Für viele Anlieger rund um den Bereich Winzenburger Straße/Am Hörsumer Tor in Alfeld verliefen die vergangenen zwei Wochen morgens, nachmittags oder abends mit der Suche nach einem Parkplatz. Bedingt durch die Sanierung der Hauptverkehrsstraße konnten sie ihre Grundstücke tageweise nicht erreichen. Das lief alles fast problemlos. Die Suchenden arrangierten sich mit den Grundstückseigentümern der Nebenstraßen, am Seitenstreifen wurde eng zusammengerückt. Wie gesagt, fast problemlos. Da gab es aber Fahrer, die ihre Mobile in den Kurven so abstellten, dass andere Autos kaum durchpassten, geschweige denn die Feuerwehr, ein Krankenwagen oder die Müllabfuhr. Letztere musste sich am Donnerstag in einigen Bereichen haarscharf an den Kurvenautos vorbeitasten. Respekt dafür, ich möchte kein Müllfahrzeug durch Nadelöhre manövrieren. Ich frage mich, wo haben diese Autofahrer ihren Führerschein erworben? In der Fahrschule lernt eigentlich jeder oder jede, dass Parken in scharfen Kurven fünf Meter vor und nach dem Punkt der stärksten Krümmung verboten ist. Wer sich angesprochen fühlt, sollte beim nächsten Mal mehr Rücksicht auf andere nehmen. Übrigens kann solches Parken ein Bußgeld von mehr als 80 Euro kosten.

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