Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Rückspiel

Alfeld - Ein Neuer in der AZ-Redaktion: Der Volontär Ole Klein ist für ein paar Wochen aus Hildesheim zu Gast. Alfeld kannte er bisher von einem verlorenen Fußballspiel. Das soll sich jetzt ändern.

In ihrer Kolumne „Von A bis Z“ blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Ich muss Ihnen etwas gestehen, liebe Leserinnen und Leser. Ich war schon einmal hier. Das liegt aber ein paar Jahre zurück, ich spielte in der Jugend des VfV 06 Hildesheim und wir traten gegen den SV Alfeld zum Fußballspiel an. Ich bin mir sicher, dass wir verloren haben – wie hoch, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich aber noch gut an das Gefühl auf der Rückfahrt, das jeder kennt, der als Kind mal verloren hat. Alfeld war für mich danach ein weißer Fleck auf der Landkarte.

Mit weißen Flecken kenne ich mich ein bisschen aus. Mit meinem Bruder mache ich den Podcast „Wild & Fremd“, in dem wir von Entdeckern erzählen, die genau dorthin wollten, wo auf den Karten noch nichts eingezeichnet war. Die meisten von ihnen mussten dafür monatelang durchs Eis oder durch den Dschungel. So weit musste ich nicht – nur rund 40 Kilometer aus Hildesheim. Dort bin ich Volontär, und für ein paar Wochen bin ich jetzt in der AZ-Redaktion zu Gast.

Jetzt also das Rückspiel, gewissermaßen. Allein hat es kaum einer dieser Entdecker geschafft, sie waren fast immer auf die Leute vor Ort angewiesen. Deshalb meine Bitte: Wenn Sie einen Tipp haben, was ich mir in Alfeld unbedingt anschauen sollte, sprechen Sie mich an. Und falls beim SV Alfeld noch jemand weiß, wie das Spiel damals ausgegangen ist: Erzählen Sie es mir.

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