Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Servus zum Abschied

Alfeld - Eine zweite Heimat hat AZ-Redakteur Ulrich Meinhard im Leinebergland gefunden. Diese Vertrautheit mit der Landschaft und den Menschen zwischen Rote und Warne will er mitnehmen in einen neuen Lebensabschnitt.

In ihrer Kolumne „Von A bis Z“ blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Stimmt, aber nur, solange sie nicht angeschnitten ist.

Ich gebe zu, einen originelleren Einstieg in diese Zeilen habe ich nicht gefunden. Wenngleich das Sprichwort ursprünglich gar nicht von Stephan Remmler stammt, sondern von keinem Geringeren als Sir Walter Scott, der es zumindest in einem Roman gebrauchte. Aber das nur nebenbei.

Offenheit der Menschen ist ein Wert für sich

Dieser kleine Text wird der letzte sein, den ich für die Alfelder Zeitung schreibe, bei der ich drei Jahre lang tätig sein durfte. Das war eine Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und Gesichtern. Sie hat dazu beigetragen, dass ich mit dem Leinebergland eine zweite Heimat finden durfte. Und das liegt nicht nur an der schönen Landschaft, sondern vor allem an der Offenheit und Geradlinigkeit der Menschen hier. Das meine ich so, wie ich es schreibe.

Danke für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Ein dickes Dankeschön geht auch an meine Kollegen, die mir halfen, mich zurechtzufinden zwischen Rote und Warne.

Ab Montag beginnt für mich mit dem Ruhestand ein neuer Lebensabschnitt. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, von Herzen alles erdenklich Gute. Ein dann doch wehmütiges Servus zum Abschied. Der Göttinger.

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