Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Spiel mit den Nerven

Alfeld - Was gibt es Schöneres und zugleich Riskanteres, als mit der Familie die Spielesammlung auszupacken? Auch bei AZ-Volontärin Hanna Ilea Enkhardt wird zu Ostern wieder geknobelt – obwohl sie weder eine geduldige noch erfolgreiche Spielerin ist.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Kniffel, Mensch ärgere dich nicht und Skyjo gehören zu meinen absoluten Favoriten unter den Gesellschaftsspielen. Mit Monopoly bekommt man mich allerdings nicht. Sechs Stunden an einem Spiel? Nein! Das ist mir wirklich zu lang. An Ostern werden wieder Karten gezückt und Würfel geworfen. Wird in meiner Familie mit farbigen Figuren gespielt, ist eins gesetzt: Ich bin gelb. Darüber lasse ich gar nicht mit mir diskutieren. Aber auch sonst benehme ich mich beim Spielen seeehr erwachsen. Kann ich ja auch nichts dafür, wenn der Würfel nur Einsen hergibt. Selbst schuld, wenn er sich dann eine Beleidigung einfängt. Ich versuche mich ja wirklich zusammenzureißen. Aber mal ehrlich: dreimal hintereinander direkt vor dem Häuschen rausfliegen – wer fängt da nicht an zu fluchen? Mittlerweile trage ich die Niederlagen aber mit Fassung – auch wenn meine Mitspielerinnen und Mitspieler wohl etwas anderes behaupten würden.

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