Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Steht die Zeit hier still?

Alfeld - AZ-Volontärin Hanna Ilea Enkhardt ist von ihrem einmonatigen Praktikum zurück. Und es scheint, als wäre die Zeit in Alfeld und dem Leinebergland währenddessen stehen geblieben.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - So ein Monat ist zeitlich gesehen ja wirklich nichts. Gefühlt bin ich gerade erst in Köln angekommen. Doch schon sind meine vier Volo-Austauschwochen bei der hiesigen Fernsehproduktionsfirma vorbei. Die Zeit hält schließlich niemand einfach mal so an. Oder doch? Ich habe das Gefühl, dass die Uhr im Leinebergland stehen geblieben ist, während ich weg war. Genau wie Anfang Januar ist jetzt, einen Monat später, schließlich auch noch alles verschneit. Ich habe zu Hause gefeiert, als ich sah, dass ich zumindest nicht den gesamten weißen Winter für dieses Jahr verpasst habe. Blauer Himmel, weiße Felder und Eiskristalle an den Bäumen – ist das nicht herrlich? Doch nachdem ich meinen Koffer ausgepackt hatte, holte mich die Realität auch schon wieder ein: Schneefall bedeutet schließlich auch Schneeschieben. Aber um es mit den Worten der Kölnerinnen und Kölner zu sagen: Et es wie et es. Das Positive: Jeden Morgen ein paar Bahnen schieben ist schließlich auch schon ein halbes Workout, nicht? Mit Blick auf andere Länder dieser Welt haben wir es diesen Winter immerhin auch noch relativ gut getroffen.

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