Alfeld - Ich packe die Geschenke für meine Familie und Freunde seit Jahren in Zeitungspapier ein. Eigentlich nichts Besonderes, aber es bietet einige Vorteile. Nummer 1: Es ist viel besser für die Umwelt, weil das Zeitungspapier wiederverwendet wird. Nummer 2: Man braucht nicht extra einkaufen, denn Zeitungspapier haben die meisten von uns eh immer im Haus. Nummer 3: Auf Zeitungspapier kann man die Namen so verstecken, dass vor der familiären Geschenkeschlacht erst noch ein bisschen gerätselt werden muss. Und zwar so: Anstatt einfach den Namen von Oma Heidi oder Onkel Fritz draufzuschreiben, werden die einzelnen Buchstaben auf den beschrifteten Seiten eingekreist. Unterm Baum müssen die Verwandten dann erst die Buchstaben finden, sie in die richtige Reihenfolge setzen – und das Paket dann wahrscheinlich doch abgeben, weil es Cousine Emily gehört. Besonders lustig wird es in Familien mit langen Vornamen und vielen ähnlichen Buchstaben. Da konnte meine Familie leider nicht mit dienen, denn alle Namen haben lediglich vier Buchstaben. Naja, aber ich finde, das ist trotzdem mal was anderes. Gehen Sie mit meinem Einpacktipp mit? Oder gehören Sie zu den Origamiprofis und wickeln das Geschenkpapier so elegant um die Päckchen, dass man sich gar nicht traut, sie auszupacken? Auf jeden Fall wünsche ich allen, die übermorgen feiern, ein frohes Fest und viel Gesundheit.
Noch mehr Texte von Hanna Ilea Enkhardt
