Alfeld - Hand aufs Herz. Womit schützen Sie, liebe Leser und Leserinnen, ihren Kopf bei Kälte und Schnee? Tragen Sie lieber Mützen, Stirnbänder, Cappies oder Hüte? Oder sagen Sie: Ich brauche keine Kopfbedeckung, das ist altmodisch? Meine Wahl fällt zu 100 Prozent auf Mützen. Damit fühle ich mich warm eingepackt und auch ein wenig behütet. Doch das war nicht immer so. Ich gab mich eher cool und verweigerte Mützen – auch bei Minusgraden. Bis ich vor zwölf Jahren mit meiner Mutter in Göttingen durch die Geschäfte bummelte. Es war Mitte März, kurz vor dem Frühlingsanfang. Dennoch frostig, um die 0 Grad und es hatte mal wieder geschneit. Natürlich hatte ich keine Mütze dabei – wie auch, ich besaß ja keine. So fröstelte ich vor mich hin, wenn wir die Geschäfte verließen. Um es abzukürzen: Mit meiner ersten Mütze seit der Kindheit war es wie Liebe auf den ersten Blick. Meine Mutter hielt mir in einer Boutique ein kuscheliges, beiges Exemplar mit Bommel entgegen, und da konnte ich nicht anders – zack, saß sie auf meinem Kopf und dort blieb sie. Noch heute ist mir meine erste Mütze ein treuer Begleiter, allerdings haben sich noch etliche dazugesellt – quasi für jede Jacke ein farblich abgestimmtes Exemplar. Ich liebe Mützen.
Vom Leben in Alfeld
A bis Z: Verliebt in Mützen
Alfeld - Ich glaube, dass sich in diesem Winter so einige Menschen im Leinebergland eine Kopfbedeckung zugelegt haben. Die einen ein neues, modisches Exemplar. Die anderen sind jetzt zum ersten Mal Besitzer von Mütze, Hut, Cappy oder Stirnband. Womit ich meinen Kopf bei frostigen Temperaturen wärme, das verrate ich hier.
