Alfeld - Das Geburtstagskind schenkt der Stadt ein Haus. Lars Rogge, Inhaber von Rogge Immobilien, hat anlässlich des 100-jährigen Firmenbestehens den Alfelder Bürgern und Bürgerinnen ein Gebäude in der Leinstraße vermacht. Alfelds Ex-Bürgermeister Bernd Beushausen (ja, das ist er inzwischen) attestiert dem Mann zu Recht Vorbildcharakter. Liebe Leser und Leserinnen, der eine oder die andere von Ihnen mag jetzt denken: Der Rogge, der kann das auch, der hat ja genug Geld. Stimmt, hat er vermutlich. Dennoch müsste er der Stadt kein so wertvolles Geschenk machen. Das macht er ganz freiwillig und aus voller Überzeugung. Für mich passt das ins Bild. Klar verdient Rogge Geld mit dem, was er macht. Warum auch nicht, ist ja nicht verboten. Aber er hat bei dem, was er tut, eben immer auch einen Blick auf die Weiterentwicklung der Alfelder Innenstadt. Selbstverständlich ist das nicht. Denken Sie beispielsweise mal an den neuen Rossmann oder an die Woolworth-Pläne. Da haben eine Menge Alfelder und Alfelderinnen etwas von, oder? Um noch mal zurück zu dem geschenkten Haus zu kommen: Sie können übrigens mitentscheiden, was in dem Gebäude entstehen soll. Das legen Verwaltung und Politik nicht im Alleingang fest – könnten sie, wollen sie aber nicht. Es soll dazu eine Bürgerbeteiligung geben. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, welche Ideen dabei alles auf den Tisch kommen. Wir bleiben am Thema dran.
Vom Leben in Alfeld
A bis Z: Vom Können, Wollen und Müssen
Alfeld - Lars Rogge hat der Stadt Alfeld ein Haus geschenkt und die Bürger können mitentscheiden, was in dem Gebäude entstehen soll. Für AZ-Redaktionsleiterin Ulrike Kohrs eine rundherum beeindruckende Aktion.
