Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Vorsicht, hier hüpft’s

Alfeld - Kröten und andere Amphibien wandern aktuell wieder in Scharen zu ihren Laichplätzen. Wer wie AZ-Volontärin Hanna Ilea Enkhardt häufiger mit dem Auto unterwegs ist, sollte jetzt besonders vorsichtig fahren.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Hinweisschilder und grüne Zäune weisen aktuell darauf hin, dass die Krötenwanderung wieder in vollem Gange ist. Doch nicht an jeder Straße, die die Amphibien überqueren, sind Schutzmaßnahmen aufgebaut. Oft kriechen Kröten, Molche und Co. ungeschützt über viel befahrene Straßen und werden massenweise von Autos überrollt. Sie haben es im Dunkeln sicherlich auch schon beobachtet. Also bitte ich Sie, in der nächsten Zeit noch vorsichtiger zu fahren und noch genauer auf die Straße zu schauen. Wo Sie Kröten sehen, wenn möglich vom Gas gehen, ausweichen oder anhalten und die schutzlosen Tiere über die Straße tragen. Jede lebende Kröte zählt. Denn aus den mehreren Tausend Eiern, die ein Weibchen ins Wasser legt, entwickelt sich ohnehin nur ein sehr, sehr geringer Teil zur Kröte.

Hier lauert eine weitere Gefahr für die Kröten

Und noch etwas: Falls Sie an Ihrem Haus ungesicherte Kellerschächte haben, schauen Sie regelmäßig nach, ob eine Kröte oder ein Molch hineingefallen ist. Auch das passiert häufig. Oft verhungern oder vertrocknen die Tiere dann in den Schächten, weil sie nicht mehr herauskommen.

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