Vom Leben im Leinebergland

A bis Z: Wanderwege sind für alle

Alfeld - Die Region Frankenwald hat etwas, das das Leinebergland auch gerne hätte: das Prädikat „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Und AZ-Redakteur Nico Schwappacher ist sich sicher, das hat es auch verdient.

AZ-Redakteur Nico Schwappacher Foto: AZ

Alfeld - Wenn Sie meine Einlassungen an dieser Stelle verfolgt haben, ist es Ihnen vielleicht nicht entgangen: Ursprünglich komme ich aus Franken. Genauer gesagt aus dem Frankenwald. Diese Region hat etwas, das das Leinebergland auch gerne hätte: das Prädikat „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Wie es darum steht, lesen Sie eine Seite weiter. Da bekomme ich glatt einen Anflug von Heimweh. Denn auch als Anwohner habe ich – ein großer Wanderfreund – von dem dichten Netz an Wanderwegen profitiert. Zog es mich nach draußen, brauchte ich nur die Homepage des Frankenwaldvereins aufzurufen und hatte eine Tour parat. Bei 4500 Kilometern an Wegen ist die Auswahl groß. Klar, das Leinebergland ist als Region kleiner. 475 Kilometer an neuen Wegen wollen die Verantwortlichen hier ausweisen. Doch hat die Gegend alles zu bieten, was eine Wanderregion braucht – allen voran eine herrliche Landschaft. Jetzt müssen nur noch die Waldbesitzer mitspielen, an deren Unterschriften die Ausweisung der Wege bislang hakt. Dass sie noch eine Gesprächsgrundlage mit dem Regionsverein finden, wünsche ich dem Leinebergland sehr. Bis dahin empfehle ich eine Exkursion in den Frankenwald – oder zumindest die Solling-Vogler-Region, die das Zertifikat auch schon hat.

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