Vom Leben in Alfeld

A bis Z: Bitte weniger Panik

Alfeld - Zur Erinnerung: Wir haben Winter und da muss jeder Mensch damit rechnen, dass es schneit und auch die Straßen glatt sein könnten. Heute stimmen nicht nur die frühzeitigen Wettervorhersagen auf die möglichen Schneefälle ein, sondern leider auch immer mehr Nutzer der sozialen Medien. Muss so eine Panik sein, fragt AZ-Redakteurin Stephanie Marschall?

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Es ist wieder passiert, über Nacht hat es geschneit – zehn Zentimeter Neuschnee sind es bei uns in Alfeld. Und wie erwartet, löst der Schnee bei vielen Menschen Panik aus, der morgendliche Berufs- und Schulverkehr läuft zäh und schleppend. In den sozialen Medien ploppt der Vergleich zum Jahrhundert-Schneesturm in Amerika auf: 43 Grad Minustemperatur, Stromausfälle, eingestürzte Dächer. Einige Facebook-Nutzer rufen dazu auf, sich dringend mit wichtigen Lebensmitteln einzudecken. Mal ehrlich, vielleicht wäre ein bisschen weniger Panikmache die bessere Variante, um einen oder mehrere Wintertage Ende Januar zu überleben. Kleiner Tipp: Ein Schneeschieber vor der Haustür, ein Eiskratzer und eine Plane für das Auto sowie ein paar Winterstiefel statt Sneakers für die Füße und für mehr Standsicherheit auf Eis und Schnee würden dabei auch helfen.

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