Alfeld - Kartoffeln sind geerntet, Zwiebeln eingelagert und Kürbisse längst als Suppe verspeist. Eigentlich könnte ich jetzt die Füße hochlegen und meinen Garten bis zum nächsten Frühjahr sich selbst überlassen. Wären da nicht noch die vielen vertrockneten Stängel der Tomatenpflanzen und die Disteln, die versuchen, meine Terrasse zu erobern. Ein bisschen was ist also noch zu machen, bevor das Wetter bald in Graupel und Kälte umschlägt. Apropos Kälte, da war ja noch etwas: Hortensien, Palmen und Gräser brauchen noch ein vor Frost geschütztes Winterquartier. Und wenn ich eh schon dabei bin, kann ich doch auch gleich ein paar neue Pflänzchen aussäen und in den Boden stecken, damit sie im Frühjahr in voller Pracht blühen. In der Vergangenheit las ich mich meist nicht so genau in die Standortvorlieben der Sträucher und Gewächse ein – was ich im Nachhinein schon das eine oder andere Mal bereute. Ich nehme mir jetzt vor, das künftig besser zu machen. Wie praktisch, dass meine Kollegin Carina Mädge gerade einige herbstliche Garten-Tipps von einer Expertin eingeholt hat, in die ich mich direkt einlesen kann.
Noch mehr Texte von Hanna Ilea Enkhardt
