Alfeld - Handball-Nationalspieler Miro Schluroff wirft mit einer ungeheuren Geschwindigkeit die Bälle in Richtung Tor. Mit mehr als 130 Stundenkilometern schlagen sie mitunter im gegnerischen Gehäuse ein. Wer wissen will, wie schnell sein eigener Wurf ist, kann dies am heutigen Sonntag bei der neunten Auflage von Alfeld Sports bei den Handballern der SV Alfeld messen lassen.
Sören Lange liegt vorn
„Wir werden eine sogenannte Wurfgeschwindigkeitsmessanlage aufbauen“, sagt Marlon Göbel, der zusammen mit weiteren Helfern herausfinden will, wer den härtesten Wurf von Alfeld hat. Bei den „Piraten von der Leine“ war es übrigens Rechtsaußen Sören Lange, der mit 113 Stundenkilometern gemessen wurde.
Für die Handballabteilung sei diese Veranstaltung vor allem dafür gedacht, dass „man mit den Leuten ins Gespräch kommt und diese tolle Sportart vorstellt“, so Göbel weiter. „Wir wollen einfach Werbung für diesen Sport machen, der Spaß macht, fit hält und den Gemeinsinn stärkt.“
Die Handballer sind aber nicht die Einzigen, die ihr Angebot präsentieren. Fast 30 Vereine und Institutionen laden die Besucher zu einem Gespräch und sportlichen Mitmach-Aktionen ein. „Alles kostenlos“, unterstreicht Mit-Organisatorin Bianca Jakobi vom Stadtjugendring Alfeld.
Wer schafft den Ninja-Parcours?
Ganz Mutige können bei einem 30 Meter langen Ninja-Parcours ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit unter Beweis stellen, bei den Motocrossern des MSC Freden auf zwei Rädern über Hindernisse springen oder beim Voltigieren den Gleichgewichtssinn schärfen.
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Einen Plan B bei schlechtem Wetter haben die Organisatoren auch: „Wenn es regnet, dann wird das Bühnenprogramm in der BBS-Halle stattfinden“, so Jakobi.
