Alfeld - Bereits rund zwei Wochen vor der Eröffnung des Alfelder Weihnachtsmarktes hat der Aufbau des kleinen Weihnachtsdorfes auf dem Marktplatz begonnen. Insbesondere während der vergangenen Tage herrschte reges Treiben zwischen den Buden. Richtig voll wurde es aber schließlich am Samstagmittag.
Zu den Klängen des Bläserensembles der Gerhardt-Most-Musikschule der Alfelder Weihnachtsmarkt startete der Markt durch. Hunderte Besucher strömten bereits am ersten Tag zu dem dem Spektakel. Mehr Buden und mehr Beleuchtung als in den vergangenen Jahren, verspricht der Alfelder Bürgermeister Bernd Beushausen (SPD). Und was ist auf dem Alfelder Weihnachtsmarkt alles zu entdecken?
Kulinarisches und Kunsthandwerk
Glühwein, Schmalzgebäck und gebrannte Mandeln gehören natürlich zu den Standards, die sich kaum ein Weihnachtsmarkt-Besucher entgehen ließ. Vor Ilses Bratwurstbude bildete sich innerhalb von kürzester Zeit eine Menschenschlange. Am Glühwein-Stand von Andy Armbrecht kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kaum hinterher, die Getränke auszuschenken. Das Kinderkarussell drehte sich beinahe pausenlos und auch die große Feuerschale im Zentrum des Weihnachtsmarktes zog den Nachwuchs magisch an.
Aber auch Kunsthandwerker aus der Region haben sich auf das Alfelder Winterwunderland vorbereitet: Bernadette Bohnert beispielsweise, die mit ihrer bunten Auswahl an gestrickten Socken seit rund zehn Jahren ihren Stand aufmacht. Ihr Geheimtipp für dieses Jahr? Socken aus Hundertwasser-Garn. „Das ist der Mercedes unter den Socken“, sagt sie. Im Garn sind die Farben aus den Gemälden des Künstlers aufgegriffen.
Auch der Autorenkreis „Wort für Wort“ ist mit einer Auswahl von Büchern aus lokalen Federn wieder mit dabei. Die Seniorenwerkstatt präsentiert ihre Holzarbeiten und am Stand der Imkerei Walther gibt es neben Honig auch Bienenwachskerzen zu kaufen.
Mehr als drei Wochen lang hat der Alfelder Weihnachtsmarkt täglich von 12 bis 21 Uhr geöffnet. Zum Abschluss stehen die Jangsters am Dienstag, 23. Dezember, auf der Bühne.



