13. Hallenmeeting

Die Athleten haben Spaß beim Hallenmeeting des TSV Brunkensen – doch was und wer steckt dahinter?

Alfeld - Traditionell eröffnet das Hallenmeeting des TSV Brunkensen die neue Leichtathletiksaison. So auch an diesem Samstag, wenn in der BBS-Sporthalle in Alfeld wieder die Nachwuchsathleten sprinten, werfen und springen. Doch was bedeutet dieses Event für die Helfer des TSV? Wie viele machen überhaupt mit?

Die ehrenamtlichen Helfer messen beim Hallenmeeting unter anderem die Sprungweite der Nachwuchssportler. Foto: David Paasche (Archiv)

Alfeld - Einmal im Jahr wird die Alfelder BBS-Sporthalle zu einem wahren Mekka für den Leichtathletik-Nachwuchs. Denn dann veranstaltet der TSV Brunkensen sein traditionelles Hallensportfest. Bereits zum 13. Mal organisieren die Verantwortlichen der TSV-Leichtathletiksparte diesen Wettkampf, der den Beginn der neuen Saison für die jungen Talente einläutet. Bis jetzt haben sich schon 160 Sportler angemeldet. „Ein neuer Melderekord“, jubelt Mit-Organisator Jan Sürig.

Spannende Wettkämpfe

Laut Veranstalter liegen zahlreiche Meldungen aus den benachbarten Vereinen vor. Aber auch Vereine von außerhalb finden in jedem Jahr den Weg nach Alfeld. Neben dem TuS Wettbergen, dem MTV 49 Holzminden und TV 87 Stadtoldendorf sind erstmals auch Sportler vom TSV Germania Dassensen (Bereich Einbeck) am Start. „Das werden sicherlich wieder spannende Wettkämpfe“, ist sich Sürig sicher.

Aber was macht das Hallenmeeting zu dem, was es ist? – Sürig weiß es: „Das ist die familiäre Atmosphäre, die bei uns hier herrscht.“ Aber damit sich alle, Sportler wie Zuschauer, auch wohlfühlen, braucht es jedes Jahr viele freiwillige Helfer, die mit anpacken. „Wir haben etwa 25 Ehrenamtliche, die uns helfen“, sagt Sürig. Meistens seien es engagierte Eltern oder Geschwister, aber auch ehemalige oder ältere Leichtathleten, fügt er an. Denn die Sportler, die bei diesem Hallenmeeting an den Start gehen, sind zwischen 5 und 15 Jahren.

Verschiedene Aufgaben für die Helfer

Die Helfer werden für die verschiedensten Aufgaben gebraucht und eingeteilt. Erst einmal gibt es die sogenannten Riegenführer, die für die Ergebnisse der Sportler zuständig sind. Diese Riegen werden nach Altersklassen eingeteilt und die Helfer sind dann auch dafür da, dass die jungen Leichtathleten in einer Gruppe zu den richtigen Disziplinen gehen.

Dann gibt es natürlich noch die Kampfrichter, die die Rennen starten und die Zeit stoppen oder die Weiten messen. Nicht zuletzt helfen drei bis vier Ehrenamtliche bei der Bewirtung der Aktiven und Gäste. „Mit dem Erlös der Bewirtung finanzieren wir dann beispielsweise die Trainingslager der Leichtathleten“, erläutert Sürig.

Sürig und die weiteren Organisatoren wissen um das Engagement ihrer Unterstützer. „Wir brauchen gar nichts mehr zu sagen, denn die meisten melden sich freiwillig und früh an. Das ist schön, wenn man sich auf die Helfer und deren Bereitschaft verlassen kann“, unterstreicht Sürig. „Die sind alle hochmotiviert bei der Sache.“

Heiße Phase beginnt am Samstagmorgen

Die heiße Phase der Vorbereitung beginnt für das Team immer um 10 Uhr am Morgen am Veranstaltungstag. Da werden das Wettkampfbüro und der Verkaufstresen eingerichtet, zudem werden Tische und Bänke für die Bewirtung aufgebaut. „Das dauert zum Glück alles gar nicht so lange, denn wir haben ein eingespieltes Team“, freut sich Sürig.

Dass das auch so schnell gehen muss, zeigt sich daran, dass einige Sportler bereits zwei Stunden vor Wettkampfbeginn in die Halle kommen. „Die sind meistens aufgeregter als wir“, so Sürig. „Aber das Lampenfieber bei den Athleten verfliegt, wenn der erste Startschuss gefallen ist.“

Startschuss in die Saison

Das Hallenmeeting ist zugleich der Startschuss in die neue Leichtathletiksaison. Obwohl: „Wir trainieren seit einigen Monaten ja schon in der Halle in Brunkensen“, sagt Sürig. „Mal sehen, ob sich das Training auch beim Wettkampf auszahlt.“

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