Der Musik Contest der Region

Große Gefühle, mitreißende Auftritte und viel Musik: Das sind die schönsten Bilder vom „hört! hört!“-Finale in Hildesheim

Hildesheim - Über vier Stunden haben Musikerinnen und Musiker aus 14 Gemeinden des Landkreis Hildesheim Stimmung gemacht. Vom 13-jährigen Saxofon-Spieler bis zum Chor war alles geboten. Das zeigt unsere Bildergalerie.

Hildesheim - Es war ein langer Abend in der Halle 39. Über vier Stunden hat das Finale von „hört! hört!“ dieses Jahr gedauert. Langweilig wurde es aber nie, dafür mitreißend, beeindruckend und emotional. Einige der schönsten Bilder zeigt unsere Bildergalerie.


14 Gemeinden haben sich dieses Jahr am Finale von „hört! hört!“ beteiligt. Auf der Bühne haben sich Solo-Sängerinnen und Instrumentalisten, Bands und Chöre präsentiert. Zum Abschluss haben sich alle Musikerinnen und Musiker auf der Bühne in der Halle 39 versammelt. Eine umgedichtete Version von „Falling in Love“ war die große Karaoke-Hymne. (Foto: Clemens Heidrich)


Dieser Wanderpokal winkte dem Sieger oder der Siegerin. Zuletzt stand er in Bad Salzdetfurth. Denn 2022 gewann „Feeling Blue“ den Musik Contest. Ansonsten sind die Namen vom Felix-Lopp-Trio seit 2014 und Kaja und Sarah seit 2017 auf der Plakette eingraviert. (Foto: Clemens Heidrich)


In diesem Moment stand fest: Dieses Jahr geht der Pokal nach Elze. 4hugs haben sowohl Jurys als auch Publikum überzeugt. Die Freude ist den vier jungen Männern (19 und 21 Jahre alt) anzusehen. Das Preisgeld wollen sie nutzen, um die Produktion ihrer ersten EP zu finanzieren. (Foto: Clemens Heidrich)


Haste Töne aus Freden eröffnen den Wettbewerb. Sie singen „Never Enough“ einer Power-Ballade aus dem Musical „The Greatest Showman“. Der Song wird dem Publikum im Laufe des Wettbewerbs nochmal begegnen. Der Chor aus dem südlichsten Teil des Landkreises gehört zu den Veteranen des Projekts. Bereits zum dritten Mal steht die Gruppe auf der „hört! hört!“-Bühne. (Foto: Till Schellenberger)


4hugs haben in den vergangenen Monaten im Landkreis schon von sich Reden gemacht. Die Band hat in der Bischofsmühle gespielt und auch als sich die Scorpions ins Goldene Buch von Sarstedt eingetragen haben. Die vier jungen Männer kommen aus Elze. Bei „hört! hört!“ präsentieren sie ihren Song „Gästeliste“. (Foto: Clemens Heidrich)


Die Kehrwiederchöre sind eine Institution im Landkreis Hildesheim. Seit 45 Jahren gibt es die Gruppe. Zu den wöchtenlichen Proben kommen über 50 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 20 Jahren. 2025 vertritt der Jugendchor Söhlde bei „hört! hört!“ Die 20 Jugendlichen singen „Changes“ von Audrey Snyder und unterstützen den Auftritt mit Body Percussion. (Foto: Till Schellenberger)


Rock Noxx aus Bockenem sind ein generationenübergreifendes Musik-Projekt. Dabei begann die Geschichte 2017 als Schülerband. Mittlerweile ist das Ensemble gewachsen. Der Kern war bereits 2022 bei „hört! hört!“ dabei. Dieses Mal spielt die Gruppe ein Medley von Queen mit unter anderem „Another One Bites The Dust“ und „We Are The Champions“. (Foto: Till Schellenberger)


Leonard Patrat'ev vertritt mit seinem Saxofon und „The Dream“ von David Sanborn Algermissen im Finale von „hört! hört!“ Der 13-Jährige stammt aus einer musikalischen Familie und bringt dem Wettbewerb mit dem einzigen Instrumentalstück eine außergewöhnliche Facette dazu. (Foto: Till Schellenberger)


Waste My Time aus Bad Salzdetfurth gibt es in dieser Zusammensetzung noch gar nicht so lang. Christina Sachse (mitte) und Sebastian Overheu (rechts) an Bass beziehungsweise Gitarre haben sich zwar schon vor drei Jahren kennengelernt. Schlagzeuger Jens Nanninger gehört aber erst seit einigen Wochen dazu. Mit ihrem eigenen Song „Young Forever“ rocken sie aber trotzdem schon ordentlich. (Foto: Till Schellenberger)


Maike Mollenhauer dürfte die Entdeckung dieses „hört! hört!“ sein. Die 38-Jährige aus Sibbesse ist eigentlich Krankenschwester. Gesungen hat sie bisher nur in Laienkontexten und auch das nur selten, erklärt sie. Bei „hört! hört!“ begeistert sie aber Publikum und Jury direkt mit „Never Enough“ aus „The Greatest Showman“. Detlef Hartmann, Leiter der Musikschule Hildesheim und Jury-Mitglied, ist im Anschluss beeindruckt. „Ich wünsche ihr, dass der heutige Abend der Anschub ist, weiterzumachen.“ (Foto: Till Schellenberger)


Rebecca Heilmeyer von Nova Experience gibt für „Creep“ von Radiohead alles. Die Band aus Nordstemmen – zu der noch gehören: Fine Waldraff am Piano (im Hintergrund) sowie Fernando Oliveira Aargau an den Drums und Marvin Aland an der Gitarre – schafft es damit sogar auf den vierten Platz beim Finale. (Foto: Till Schellenberger)


NeboKray sind zehn Frauen und ein Mann aus der Ukraine. Der Krieg hat sie aus ihrer Heimat nach Sarstedt vertrieben. Auch hier wollen sie ihre Kultur erhalten und leben. Beim Finale von „hört! hört!“ singen sie ein Medley aus ukrainischen Volksliedern. Das ist wahnsinnig schmissig. (Foto Till Schellenberger)


Heimspiel für Crody: Er vertritt Hildesheim bei „hört! hört!“ und hat sich familiäre Unterstützung auf die Bühne geholt. Cedric Suhr, wie Crody mit bürgerlichem Namen heißt, tritt mit seinem Vater an der Gitarre auf. (Foto: Till Schellenberger)


„Für immer“ heißt der Song von Crody. Er verbindet Pop, Post-Rock und Rap. Jeder Handgriff bei dem Werk – vom Schreiben bis zum Mastering – stammt von Crody selbst. Das klingt beeindruckend modern. Kein Wunder, dass er als Nachwuchskünstler in der pop:klasse vom Land Niedersachsen gefördert wird. (Foto: Till Schellenberger)


„Angekommen sein“, davon singen KelleRaumMusik aus Alfeld. Der Text stammt aus der Feder von Sänger Benjamin Müller-Struß. Er ist zum zweiten Mal bei „hört! hört!“ im Finale und hat auch schon im Vorjahr einen Preis beim Literatur-Wettbewerb vom Forum Literaturbüro Hildesheim gewonnen. (Foto: Till Schellenberger)


MUTC steht für Marcus Langlott aus Machtsum an der Rhythmus-Gitarre, Ulrich Engels aus Hildesheim an der Gitarre, Thomas Höppner aus Emmerke am Bass und Christoph Kelpe aus Machtsum am Schlagzeug. Die Band aus Harsum gehört zu den ältsten Teilnehmern bei „hört! hört!“ 2025. Im Finale bringen sie mit „Hald dich an mir fest“ von Peter Maffay die Halle zum Schunkeln. (Foto: Till Schellenberger)


„De Wind secht Maria“ spielen Dorfrock. Das Original stammt von ihren großen Vorbildern, von Torfrock. Die plattdeutsche Hymne ist eine Verballhornung von „The Wind Cries Mary“ von Jimi Hendrix. Dorfrock sind Michael Beitzen und Christoph Janott. Die beiden machen seit 20 Jahren in unterschiedlichen Bands Musik und begrüßen das „hört! hört!“-Publikum mit einem kräftigen Moin! Sonst spielen sie eigentlich nur an Silvester im Freundeskreis so zusammen. (Foto: Till Schellenberger)


„Bring It On“: arrival aus dem Leinebergland beschließen den Wettbewerb. Die Gruppe hat schon über 50 Konzerte zusammen absolviert. Beim Auftritt in der Halle 39 hält sie nichts an Ort und Stelle. (Foto: Till Schellenberger)


Über die Platzierungen entscheidet beim Finale ein Dreiklang. Es gibt eine Jury aus Vertretern aus den Gemeinden und ein Publikumsvoting. (Foto: Clemens Heidrich)


Die Fachjury besteht aus Sarah Haase, die mit Kaja Stürmer zusammen bei der Ausgabe 2016/17 den Wettbewerb gewonnen hat, Gudrun Gadow vom Forum Heersum, Christiane Vajen, einer der Mitgründerinnen der Kulturfabrik Löseke, und Detlef Hartmann, Leiter der Musikschule Hildesheim. (Foto: Clemens Heidrich)


Während die Stimmen ausgezählt werden, lädt Gregor Pellacini alle Teilnehmenden und das Publikum zum Singen ein. Er hat dafür „Can’t Help Falling in Love“ von Elvis zur „hört! hört!“-Hymne umgedichtet. (Foto: Clemens Heidrich)


Die Projektleitung hatte dieses Mal Jean-Michel Tapp inne. Der 27-Jährige ist nach seinem Master in Gestaltung direkt ins kalte Wasser gesprungen. Sabine Zimmermann, die Geschäftsführerin vom Netzwerk Kultur und Heimat Hildesheimer Land, findet allerdings, er habe diese Feuerprobe gemeister. (Foto: Clemens Heidrich)


Moderiert haben den Abend Max Hannappel und Kaja Stürmer. Beide haben schon zusammen Musik gemacht und Stürmer den Contest sogar 2017 gewonnen. Als Projektassistenz wollte sie jetzt dabei helfen, dass auch andere diese Chance haben. (Foto: Clemens Heidrich)


Der dritte Platz geht an Waste My Time aus Bad Salzdetfurth (Foto: Clemens Heidrich)


Zweitplatzierte wird Maike Mollenhauer (Foto: Clemens Heidrich)


Den Gesamtsieg holen sich schließlich 4hugs aus Elze (Foto: Clemens Heidrich)

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