Vom Leben in Alfeld

Grünschreck nach Urlaub

Alfeld - So wie AZ-Redakteurin Stephanie Marschall geht es in diesen Tagen sicherlich vielen Haus- und Gartenbesitzern: Sie wundert sich, dass Pflanzen trotz der hohen Temperaturen so doll wachsen.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Und zack, sind drei Wochen Urlaub schon wieder vorbei – ich melde mich zurück, liebe Leserinnen und Leser. Sicherlich haben wir alle in diesen vergangenen drei Wochen viel geschwitzt, Sie hier, ich an meinem Urlaubsort. Als mein Mann und ich am Wochenende nach zehn Tagen Abwesenheit wieder zu Hause ankamen, brach mir beim Blick in unseren Garten allerdings noch viel doller der Schweiß aus als im Urlaub. Ich konnte es kaum glauben: Bäume, Sträucher und Büsche – natürlich auch das Unkraut – waren explosionsartig gewachsen. Wahnsinn. Damit hatte ich aufgrund der hohen Temperaturen und des ausbleibenden Regens wirklich nicht gerechnet – da wächst doch nichts, auch kein Unkraut. Vielleicht hat jemand heimlich Dünger auf unser Grün im Garten gesprüht? Das kann nicht sein, zeigte mir der Blick in die Nachbargärten – auch dort sind die Pflanzen mutiert. Sie können sich sicher denken, womit wir unsere letzten Urlaubstage verbracht haben – mit Schneiden, Schneiden und nochmals Schneiden. Natürlich immer mit einem Auge auf die gefährlichen kleinen Angreifer – die Zecken.

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