Kreisliga Holzminden

„Haben kühlen Kopf bewahrt“: Leidenschaftliche Grünenplaner dürfen weiter auf Kreisliga-Verbleib hoffen

Grünenplan - Trotz früher Verletzungen zeigt der TuSpo Grünenplan gegen den FC Stadtoldendorf Moral und gewinnt vor guter Kulisse mit 2:1. Die Hoffnung auf den Verbleib in der Kreisliga bleibt damit am Leben.

Wo ist der Siegtorschütze? Timo Schal ist in der Grünenplaner Jubeltraube kaum zu sehen. Foto: David Paasche

Grünenplan - Der TuSpo Grünenplan hat am Ostermontag ein Ausrufezeichen im Kampf um den Kreisliga-Verbleib gesetzt. Gegen den FC Stadtoldendorf gewannen die Grünenplaner vor toller Kulisse mit 2:1 (1:0) – und ließen sich dabei auch von verletzungsbedingten Rückschlägen nicht entmutigen.

Umkämpfte Anfangsphase

„Wir haben heute über 90 Minuten eine leidenschaftliche Leistung gebracht und auch in schwierigen Phasen nicht aufgesteckt“, betonte Trainer Philipp Meyer. So waren die Hausherren von Beginn an präsent. In der umkämpften Anfangsphase kamen jedoch beide Teams kaum zu Chancen. „Hier ist bislang wenig los“, sagte Grünenplans Keeper Maximilian Titz mit einem Augenzwinkern.

Ab der 20. Minute war der TuSpo dann die aktivere Mannschaft. Nach zwei Halbchancen wurde schließlich Youngster Julius Dasecke freigespielt. Der Flügelspieler wurde auf dem Weg zum Tor im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Jens Lange entschied sofort auf Elfmeter. Marvin Lipke verwandelte den Strafstoß souverän in die rechte untere Ecke (41.).

Allerdings musste mit Dasecke nach Kevin Wüstemann (Schulterverletzung) bereits der zweite Spieler vor der Pause verletzungsbedingt vom Feld. „Das tut uns natürlich enorm weh“, betonte Meyer, der jüngst erst den Ausfall von Mittelfeldmotor Nico Schal (Kreuzbandriss) verdauen musste.

TuSpo übersteht Stadtoldendorfer Drangphase

Nach der Pause kam Stadtoldendorf besser ins Spiel. Wirklich gefährlich wurde der Tabellenfünfte jedoch nur nach einem Grünenplaner Fehler. Fabian Bonn spielte den Ball unsauber auf Innenverteidiger Marcel Emmrich zurück. Ein Gästeakteur erlief das Leder, bediente Torjäger Niklas Dorf, der mit einem satten Abschluss in die linke Ecke traf (56.).

Danach hatte Stadtoldendorf rund 15 Minuten Oberwasser. „Wir haben es aber geschafft, selbst immer wieder gefährlich zu werden“, meinte Meyer. In der 81. Minute dann die entscheidende Szene: Nachdem die Gästeabwehr eine Hereingabe nicht konsequent klären konnte, landete der Ball bei Timo Schal. Der rechte Außenverteidiger ließ sich nicht zweimal bitten und schob aus fünf Metern eiskalt ins linke untere Eck ein.„Danach haben wir den Sieg mit viel Leidenschaft ins Ziel gebracht“, freute sich Meyer. Zudem habe sein Team in der hitzigen Schlussphase kühlen Kopf bewahrt.

Bereits am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Heimspiel bevor. Dann ist die SG Holzberg in Grünenplan zu Gast.

Von David Paasche

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