„Jugend Macht Alfeld“

Von Kampfsport bis Kino: Jugendliche zeigen zwei Tage lang, was in Alfelds Innenstadt möglich ist

Alfeld - Großprojekt „Jugend Macht Alfeld“: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der BBS, der Carl-Benscheidt-Realschule, des Gymnasiums und der Schulrat-Habermalz-Schule haben zwei Tage lang die Alfelder Fußgängerzone mit Leben gefüllt. Ein Streifzug durch die Innenstadt.

Die BBS-Schüler Pascal Bertram-Tisemann, Kaan Hakli, Can Kocabas und Jana Polefka (von links) zeigen die Arbeit ihrer Schülergenossenschaft aus dem Projekt BBS Garden. Hier entstehen Insektenhotels, zum Beispiel für Wildbienen. Lehrerin Viola Bundalo (nicht im Bild) ist stolz darauf, dass das engagierte Schülerprojekt schon mehrfach zertifiziert wurde. Foto: Markus Riese

Alfeld - Es begann als Idee des Alfelder Lions-Clubs, die Leerstände von Jugendlichen kreativ bespielen zu lassen – was daraus wurde, konnten Besucher der Alfelder Innenstadt am Freitag und Samstag erleben.

Unzählige Aktionen, Workshops, Kreativ- und Gastronomieangebote, Ausstellungen, Projekt- und AG-Präsentationen, ein Riesen-Graffito, diverse Verkaufsstände, eine Bike-Base, ein spezielles Programm im Stadtkino, ein großes Konzert mit Popstar Julia Meladin, dazu eine „Open Stage“ auf dem Marktplatz mit Live-Musik, Tanz- und Kampfsport-Vorführungen – Alfelds Innenstadt war an zwei Tagen kaum wiederzuerkennen.

Viele engagierte Schülerinnen und Schüler

Jede einzelne Aktion war von Schülerinnen und Schülern aus dem Gymnasium, der BBS, der Carl-Benscheidt-Realschule und der Schulrat-Habermalz-Schule erarbeitet und vor Ort auch betreut worden; die Gesamtorganisation lag bei den Lions und ihrem Förderverein.

Hunderte Jugendliche und dazu viele betreuende Lehrkräfte engagierten sich für das gewaltige Projekt und zeigten mit großem Einsatz ihre Vision von einem lebendigen Alfeld.

Alle Erlöse, die an den zwei Tagen generiert wurden, kommen dem Alfelder Tierschutzverein zugute.


Kommentar von Markus Riese: Wie es geht – und wie nicht

Alfeld lebt! So viele positive Vibes, so viel Engagement von der Jugend: Die Lions, vor allem aber die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, wie die Fußgängerzone nachhaltig bestehen kann. Im Gegensatz zu einigen wenigen Immobilienbesitzern, die nicht mal ihre Leerstände für diese Aktion zur Verfügung stellen wollten. Dabei müssten gerade sie doch ein Interesse daran haben, Alfeld attraktiv zu halten. Oder nicht?


Ein paar Beispiele für das Engagement der Jugend:

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