Gastronomie

Nach einmonatiger Pause: Das Team vom Alfelder Burgermeister wagt den Neustart

Alfeld - Im Oktober öffnete das Restaurant Alfelder Burgermeister seine Türen, im Dezember waren die aber bereits wieder zu. Betreiber Stefan Brodbeck spricht von Schwierigkeiten nach dem Start – die nun behoben seien. Das Team setze auf weniger Öffnungszeiten, dafür auf mehr Qualität.

Das Team des Restaurants Alfelder Burgermeister wagt den Neustart. Foto: Milan Bauseneik

Alfeld - Wer im Dezember im Restaurant Alfelder Burgermeister essen gehen wollte, stand vor verschlossenen Türen – das Geschäft war nur kurz nach seiner Eröffnung im Oktober wieder zu. Nun allerdings hat das Restaurant jüngst erneut seine Türen für die Kundschaft geöffnet, das Team will einen Neustart hinlegen. Der erste Anlauf sei zu ambitioniert gewesen, erklärt Betreiber Stefan Brodbeck. Er setzt nun auf weniger Öffnungstage – und dafür auf mehr Qualität an den Zeiten, an denen das Burgermeister offensteht.

Denn der Start im Oktober sei zwar einerseits schön gewesen, da die Alfelder Kundschaft das Restaurant mit offenen Armen empfangen habe, blickt Brodbeck zurück. Andererseits bedeutete die Arbeit für das junge Gastronomieteam aber auch jede Menge Stress – und Arbeitstage von bis zu 18 Stunden, sagt er. Die Folge: interne Konflikte, unter denen wiederum das Angebot gelitten habe. „Es lief einfach nicht so gut, und wir haben nicht die Qualität gebracht, die ich möchte.“ Daher entschieden sich Brodbeck und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter zur Vollbremsung: Mitte Dezember schlossen sie das Burgermeister vorübergehend, um sich neu aufzustellen.

Neustart Mitte Januar

Nach einem Monat Pause ist das Restaurant nun seit dem 15. Januar wieder offen, anders als vorher aber nur noch von Donnerstag bis Sonntag. „Wir sind vier Tage die Woche sechseinhalb Stunden für jeden da“, versichert Brodbeck – mindestens. Denn wer noch etwas länger in den Räumen verweilen wolle, habe dazu jederzeit die Gelegenheit, betont er. Es sei ihm wichtig, dass das Burgermeister ein Anlaufpunkt in der Stadt sei: „Das ist unser Herzensprojekt.“ Damit das Team das aber auch ermöglichen könne, gehe es nun erst einmal kleinere Schritte. Die Pläne, ein Frühstück im US-amerikanischen Stil anzubieten, seien deswegen auch aktuell vom Tisch.

Im Restaurant einen Gang runterzufahren bereue Brodbeck aber keinesfalls – im Gegenteil. So habe ihm die Kundschaft nach der zweiten Eröffnung gespiegelt, dass sie den neuen Kurs des Burgermeisters unterstützt. „Wir wurden mehr als freundlich begrüßt, da sind wir echt baff. Das zeigt uns, dass unsere Entscheidung auch richtig gewesen ist.“ Den jetzigen Kurs wolle das Team daher beibehalten.

Kooperation mit dem benachbarten Rewe-Markt

Mit Blick auf das weitere Jahr verweist der Gastronom zudem auf ein Angebot, an dem er weiterhin festhält: Die Bad Salzdetfurther Konzertreihe „Umsonst und Draußen“ soll im April nach Alfeld kommen. „Wir befinden uns in den letzten Verhandlungen mit den Musikern.“ Der Schauplatz dafür soll direkt neben den Burgermeister-Räumen in der Bahnhofstraße sein – auf dem Parkplatz des angrenzenden Rewe-Markts. Die Kooperation der beiden Nachbarn funktioniere sehr gut, sagt Brodbeck.

  • Alfeld
  • Alfeld
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.