Straßenverkehr

Raser, Alkohol am Steuer, unversicherte E-Scooter: So lief eine Kontrollwoche der Polizei im Kreis Hildesheim

Sarstedt/Kreis Hildesheim - Im Rahmen einer Verkehrssicherheitswoche hat die Polizei schwerpunktmäßig Fahrzeuge und ihre Fahrer im nördlichen Landkreis Hildesheim kontrolliert.

Die Polizei hat in Sarstedt und dem nördlichen Landkreis Hildesheim zahlreiche Fahrzeuge und ihre Fahrer kontrolliert. Foto: Jan Woitas/dpa

Sarstedt/Kreis Hildesheim - Die Sarstedter Polizei hat im Rahmen ihrer jüngsten Verkehrssicherheitswoche insgesamt 171 Autofahrer gestoppt, die zu schnell unterwegs waren. Das hat das Kommissariat jetzt in einer Pressemitteilung berichtet. In fünf Fällen seien die Betroffenen mehr als 31 Stundenkilometer zu schnell gefahren. Das wird innerorts grundsätzlich mit 260 Euro Geldstrafe, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot geahndet.

Handynutzung als Problem

Die Beamten kontrollierten Fahrzeuge im gesamten Zuständigkeitsbereich des Kommissariats, der neben der Stadt Sarstedt auch die Gemeinden Algermissen, Giesen, Harsum und Nordstemmen umfasst. Die Polizei kontrolliert regelmäßig im Rahmen solcher Verkehrssicherheitswochen besonders intensiv.

Dabei geht es längst nicht nur um Tempoverstöße, sondern regelmäßig auch um Alkohol am Steuer oder darum, dass Menschen während der Fahrt das Handy benutzen. Drei Verkehrsteilnehmer müssen sich Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr stellen und um den Erhalt ihrer Fahrerlaubnis bangen, weil sie unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten standen. Hinzu kamen diverse Handyverstöße.

Strafverfahren laufen

Im Fokus standen zudem E-Scooter. Zum einen gaben Beamte an einer Schule Verkehrsunterricht mit dem Schwerpunkt Fahrräder und Elektroroller, zum anderen kontrollierten sie letztere auch im Straßenverkehr. Ergebnis: Bei fünf E-Scootern fehlten die vorgeschriebenen schwarzen Versicherungskennzeichen. Das hat Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zur Folge.

Generell legte die Polizei Wert auf viele „verkehrserzieherische Gespräche“, um vor allem „für junge Menschen einen sicheren Verkehrsraum zu schaffen“.

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