Salzhemmendorf - Die Premiere hätte kaum dramatischer ausfallen können, denn die KGS-Sporthalle in Salzhemmendorf verwandelte sich beim ersten Hallenmasters in einen wahren Hexenkessel. Nach den Supercup-Turnieren in den zurückliegenden Jahren gibt es damit wieder ein großes Wintersaison-Abschlussturnier.
Vor ausverkauften Rängen und einer voll besetzten Zusatztribüne setzte sich am Ende mit der SSG Halvestorf ein würdiger Sieger durch, der in einem hochklassigen Finale seine Klasse unter Beweis stellte.
Reichlich Zündstoff bereits in der Vorrunde
Schon in der Gruppenphase war für reichlich Zündstoff gesorgt. In der ersten Vorrundengruppe marschierte der SV Eintracht Afferde mit vier Siegen souverän durch das Feld. Der MTSV Aerzen folgte trotz zweier Niederlagen zum Auftakt noch ins Halbfinale. In der zweiten Vorrundengruppe sorgte der TB Hilligsfeld für eine Überraschung, indem er ungeschlagen als Gruppensieger hervorging und dabei etablierte Teams wie BW Tündern hinter sich ließ.
In den Halbfinalpartien knüpfte Halvestorf an seine Form an und schaltete den bis dahin starken SV Eintracht Afferde mit 4:1 aus. Im zweiten Halbfinale setzte sich der MTSV Aerzen gegen Hilligsfeld mit 3:0 durch.
SSG holt zwei Rückstände auf
Das Finale hielt alles, was Hallenfußball auszeichnet. In einer packenden Partie ging Aerzen zweimal in Führung, doch Halvestorf bewahrte die Ruhe und glich jeweils aus. In der entscheidenden Phase war es Alexander Manka, der die SSG erstmals in Front brachte, ehe Robin Tegtmeyer mit dem Treffer zum 4:2 den Turniersieg perfekt machte.
Robin Tegtmeyer sicherte sich mit fünf Treffern die Torjägerkanone, während Felix Maedchen zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Eine besondere Ehre wurde Louis Heucke vom TB Hilligsfeld zuteil: Der gelernte Feldspieler wurde nach einer überragenden Leistung zwischen den Pfosten zum besten Torhüter gekürt.
Insgesamt sind 60 Helfer mit dabei
Rund 60 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf, während die eigens installierte Extratribüne und die vereinseigene Vollbande für eine professionelle Kulisse und schnellen Fußball sorgten.
Ein durchweg positives Fazit zog Dominik Heintz, Spartenleiter des FC Saale-Ith: „Es war eine Wahnsinnsstimmung in der Halle mit richtig Feuer und sportlicher Klasse in den Spielen. Ohne Ehrenamt ist so etwas aber nicht möglich, weshalb auch ein großes Dankeschön an alle Helfer gerichtet werden muss.“
Von Christian Göke

