Alfeld - Die 64-jährige Pia K. ist am Donnerstag vergangener Woche in ihrer Wohnung in Alfeld getötet worden. Der mutmaßliche Täter konnte noch am Tatort festgenommen werden und sitzt in Untersuchungshaft. Christina Wotschke, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, äußert sich auf Nachfrage dieser Redaktion zum Stand der Ermittlungen.
Mutmaßlicher Täter schweigt
Eine Nachbarin der Getöteten hatte am Donnerstagnachmittag Hilfeschreie aus der Wohnung in dem Sieben-Parteien-Haus an der Carl-Heise-Straße vernommen und einen Notruf abgesetzt. Die Polizei fand dann die schwer verletzte Frau und den mutmaßlichen Täter in der Wohnung vor. Der 62-jährige Mann, der ein Bekannter des Opfers sein soll, ließ sich widerstandslos festnehmen.
Es besteht weiterhin der dringende Verdacht, dass er der Frau eine schwere Stichverletzung beigebracht hat, an deren Folge sie kurz danach verstarb. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion des Opfers beantragt.
Motiv ist weiterhin unklar
Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigt jetzt auf Nachfrage der Redaktion, dass der Mann weiterhin in Untersuchungshaft sitzt. „Die Ermittlungen dauern an“, so Christina Wotschke. Diese gestalten sich aber offenbar schwierig. Denn der 62-Jährige soll die Tat bei den Vernehmungen zwar weiterhin gestehen, sich aber darüber hinaus nicht äußern. „Er sagt nach wie vor nicht aus“, erklärt die Staatsanwältin. Damit bleiben Hintergründe und ein mögliches Motiv weiterhin im Dunkeln. Weitere Details, beispielsweise zur Tatwaffe, nennt die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufende Ermittlung nicht. Deshalb bleibt vorerst auch noch unklar, ob es sich um Mord oder Totschlag handelt.
