Alfeld - Zehn Konzerte in sechs Wochen, Hunderte von Besuchern, ausgelassene Stimmung und viel Sonnenschein: Das war der Alfelder Sommer. Zum siebten Mal hatte Stefan Krentz in die Konzertarena zwischen Haifischbar, Stadtkirche und Rathaus eingeladen – und es nicht bereut.
„Es war einfach großartig. Alles hat geklappt. Ich bin sehr, sehr zufrieden“, sagt Krentz drei Tage nach dem letzten Konzert. Auch sei alles friedlich abgelaufen. Beschwerden von Anwohnern oder „Besuche“ von der Polizei habe es zum Glück nicht gegeben. Auf eine genaue Zahl der Gesamtbesucher mag er sich aber nicht festlegen – bei freiem Eintritt und „laufendem Publikum“ sei das immer schwierig. Allerdings kann er sagen, welches Konzert am begehrtesten war: der Cat-Stevens-Tribute am 14. September. „Und das, obwohl es das einzige Konzert gewesen ist, für das Eintritt gezahlt werden musste.“
Absprachen für Konzerte
So richtig ins Schwärmen gerät der Alfelder, wenn er auf das Stadtfest am vergangenen Wochenende zurückblickt: „Das Wetter hat allen Akteuren und Besuchern in die Hände gespielt. Es war das schönste Alfelder Stadtfest seit langer Zeit.“ Im Vorfeld habe es eine gute Absprache wegen der Konzerte auf der Marktplatz-Hauptbühne und der Haifischbar-Bühne gegeben. Das habe klasse funktioniert. Ein großes Lob zollt Krentz zudem seinem Kollegen Andy Armbrecht für seine Terrassen-Lounge am Brunnen. Das sei ein großer Gewinn für das Stadtfest gewesen.
Und wie sind die Pläne für 2026? Wird es einen achten Alfelder Sommer geben? „Na klar, es stehen sogar schon einige Bands auf der Warteliste, die in diesem Jahr keinen Termin für ein Konzert bekommen haben“, betont der Chef der Haifischbar. Die Nachfrage der Bands mache ihn stolz und zeige, wie begehrt die Konzertreihe in der Musikszene sei.
Wann geht es 2026 los?
Geklärt werden müsse allerdings noch, wann und wie der nächste Alfelder Sommer an den Start geht. Denn: Die Fußball-Weltmeisterschaft läuft vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026. Da stelle sich die Frage, wo in Alfeld ein Public Viewing angeboten werden könnte. „Da werde ich mich mit Andy Armbrecht vom Biergarten, Carsten Löhrke und Hans-Günter Scharf vom FAA noch an einen Tisch setzen“, kündigt Krentz an.
In diesem Zusammenhang stehe er auch schon im Kontakt mit der Kirchengemeinde St. Nicolai. Denn, wenn er die Live-Übertragung anbieten sollte, würde das bedeuten, dass der Parkplatz der Kirche vier Wochen länger belegt wäre. „Wir werden gemeinsam eine gute Lösung finden“, ist Krentz überzeugt.
