Vom Leben in Alfeld

Von A bis Z: Bloß nicht auspacken

Alfeld - He-Man and the Masters of the Universe sind wieder, wie in den 1980er-Jahren, in aller Munde. Die Abenteuer des muskelbepackten Retters des Universums laufen ab Juni sogar in den Kinos. Für alte, ungeöffnete Verpackungen dieser Action-Figuren werden von Sammlern Unsummen gezahlt. Gilt das für alle Figuren dieser Art?

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Wer kennt sie nicht, die „Masters of the Universe“? – He-Man, Skeletor, Teela, Tri-Klops und Orko. Oder vielleicht doch nicht?

Im 1980er-Jahre-Kino-Hit verkörperte übrigens Dolph Lundgren, der muskelbepackte schwedische Hüne, der schon Sylvester Stallone in „Rocky“ das Fürchten lehrte, den ersten Retter des Universums. Ich selber war nie ein Fan. Aber mein jüngerer Cousin spielte unentwegt mit diesen bunten Action-Figuren. Dazu ließ er eine fiktive Welt auf dem Planeten Eternia mit dem sagenumwobenen Schloss Greyskull entstehen. Dutzende Figuren bevölkerten sein Zimmer.

Nachdem jetzt die Neuverfilmung von „He-Man“ in den Kinos Anfang Juni starten soll, ist ein neuerlicher Hype angelaufen. Vor allem auf die alten, unverschlossenen Action-Figuren, für die Liebhaber derzeit Unsummen bezahlen. Ich habe keine.

Aber halt: Vielleicht doch, denn in meinem Bücherregal thront ein immer noch verpacktes Spielfiguren-Set von drei Jung-Detektiven aus Rocky Beach. Kürzlich wollte ich mit ihnen zusammen einen kniffligen Fall lösen. Aber ich ließ die Verpackung unangetastet. Sie sind mir dafür doch zu wertvoll.

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