Alfeld - Seit Anfang Januar schneit es, dann taut es wieder ab, und kurze Zeit darauf fallen wieder weiße Flocken. Doch der Schnee soll heute nicht mein Thema sein – vielmehr das, was sich unter ihm verbirgt. Denn jedes Mal, wenn es wenige Tage so warm wird, dass die Gehwege und Straßenränder wieder zu sehen sind, kommen auch Hinterlassenschaften zum Vorschein, die man eher ungern sieht.
Die Rede ist natürlich von abgebrannten Feuerwerkskörpern, die da bereits seit dem Jahreswechsel liegen. Schlimm genug, dass offensichtlich so einige Menschen keine Intention hegen, ihren Müll zu beseitigen. Andere wiederum scheinen zu denken, dass die temporären Schneehaufen am Wegesrand sich doch hervorragend dazu eignen, noch ganz andere Haufen darin zu verstecken.
Hundekot auf Gehwegen ist natürlich immer nervig, genauso wie die Menschen, die es nicht für nötig halten, während der Gassirunde hinter ihren Tieren aufzuräumen. Wenn nun aber alle ein bis zwei Wochen Hundehaufen in rauen Massen in den tauenden Schneeresten zutage kommen, kann ich nur immer wieder die Augen verdrehen. Und zwar angesichts der Dreistigkeit mancher Hundehalter.
Mehr Texte von Madlin Trümper.
