Vom Leben in Alfeld

Von A bis Z: Einfach mal Danke sagen

Alfeld - In aller Herrgottsfrühe machen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Winterdienste auf den Weg, um die Straßen zu räumen und damit für mehr Sicherheit zu sorgen. Danke dafür.

Andrea Hempen Foto: Chris Gossmann

Alfeld - Miesepeter und Miesepetras gibt es schon genug. Dabei lässt sich doch auch so viel Gutes sagen. Zum Beispiel über den Winterdienst im Raum Alfeld und auch in weiten Teilen des Landkreises. Sind Schnee oder Glatteis angesagt, stehen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unsagbar früh auf. Wenn sie sich auf den Weg zur Arbeit machen, hat noch niemand für sie die Straßen frei geräumt. Vielleicht hat die Nachtschicht noch Salz gestreut, aber ist Schnee gefallen, dann liegt der auf den Fahrbahnen, keine Markierung ist zu sehen. Und dann steigen die Mitarbeitenden in ihre orangenen Fahrzeuge, starten sie und machen sich auf den Weg, um in der Dunkelheit und später auch am Tage die Straßen zu räumen. Sie sorgen dafür, dass Schulbusse fahren können – wenn die Schule nicht ausfällt. Und natürlich alle anderen Autofahrer ihre Fahrzeuge sicher über geräumte Straßen steuern können. Klar, glatt kann es trotzdem sein, aber jeder mit einem fahrbaren Untersatz weiß, dass er der Witterung entsprechend fahren muss. Ich finde, da kann man wirklich mal Danke sagen.

Danke, liebe Mitarbeitenden der Räumdienste, dass auf Sie Verlass ist, Sie uns Verkehrsteilnehmern das Leben einfacher machen. Und: Scheren Sie sich nicht darum, wenn Sie kritisiert werden, wenn es heißt, Sie sollten noch früher loslegen, überall gleichzeitig sein oder sonst was. Miesepeter und Miesepetras finden schließlich immer etwas zu nörgeln, die brauchen das.

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