Alfeld - Seit Wochen schmiedete ich in meinem Kopf einen Plan, den ich am Sonntag endlich umgesetzt habe. Warum das so lange gedauert hat? Ganz einfach, mir hat dafür noch etwas Wichtiges gefehlt. Entlang einer meiner verschiedenen Walking-Strecken wachsen an einem Feldweg Mirabellen, Schlehen und Zwetschgen. Auf Letztere hatte ich es abgesehen. Darum testete ich bei meinen Runden seit gut sieben Tagen die Reife der Früchte – am Samstagabend war diese hervorragend. Gut anderthalb Kilo fanden den Weg in meinen Rucksack, zu Hause wurden sie für einen saftigen Blechkuchen verarbeitet. Das Rezept stammt noch von meiner Oma Anna – Rührteig mit Streuseln. Ein Teelöffel Zimt und auch Haselnüsse dürfen nicht fehlen. Als sich der Duft des frischen Kuchens von der Küche aus in unserem Haus verbreitete, wusste ich, Sport und Kulinarisches lassen sich hervorragend vereinen. Außerdem wäre es doch wirklich schade, die herrenlosen Früchte auf dem Baum vertrocknen zu lassen.
Vom Leben in Alfeld
Von A bis Z: Herrenlose Zwetschgen
Alfeld - Wie sich sportliche Aktivitäten und das Ernten von Früchten vereinbaren lassen, das hat AZ-Redakteurin Stephanie Marschall jetzt getestet.
