Vom Leben in Alfeld

Von A bis Z: Kunst im Schnee

Alfeld - Schneeballschlachten, Rodeln und Schneemänner bauen – dazu gab es in den vergangenen Tagen genug Gelegenheit. Aber nicht alle Schneemänner haben das Wochenende überlebt.

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: az

Alfeld - Die Alfelderinnen und Alfelder haben dem Sturmtief „Elli“ auch etwas anderes als längere Fahrtzeiten und Schneeschippen abgewinnen können. Insbesondere die Jüngeren haben sich in dem pudrigen Schnee ausgetobt: Schneeballschlachten, Rodeln und vor allem – Schneemänner bauen.

Obwohl die jungen Künstlerinnen und Künstler zumeist schon lange weg waren, haben sie ihre Werke an so einigen Ecken in Alfeld zurückgelassen. Die aufeinandergestapelten runden – und manchmal auch etwas eckigen – Schneekugeln standen überall. Gerne waren sie auch verziert mit kleinen Steinchen, Ästen und was man sonst noch am Wegesrand findet. Manche wurden sogar mit kleinen Blumentöpfen als Hüte oder Karotten als Nasen versehen.

Einer von diesen etwas aufwendigeren Schneemännern stand vor dem Gymnasium auf dem Parkplatz – „stand“ wohlgemerkt. Denn ein großes Plakat verkündete: „Ich wurde am 9. Januar um 16 Uhr geboren und habe nicht eine Nacht überlebt.“ Der besagte Schneemann? Total zertrümmert. Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso man seine Langeweile oder Zerstörungswut unbedingt an dem auslassen muss, was Kinder gebaut haben.

Mehr Texte von Madlin Trümper.

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