Vom Leben in Alfeld

Von A bis Z: Mir ist kalt

Alfeld - Die kalte Jahreszeit ist nichts für mich. Ich brauche Sonne. Oder eine Wärmflasche, die ich mir auf den Bauch legen kann. Doch da fehlt mir der richtige Stoff, den ich um den heißen Beutel ziehen kann. Vielleicht kann ich ja einen stricken?

In ihrer Kolumne "Von A bis Z" blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Mir ist kalt. Draußen herrschen bis zu zweistellige Minusgrade vor und irgendwie ist das nicht mein Wetter. Nun schleppe ich seit ein paar Tagen einen hartnäckigen Schnupfen mit mir herum. Nicht schön.

Aber ich hörte, dass das nicht nur mir so geht, sondern vielen anderen Alfeldern auch. Wenn es abends dann vor den Fernseher aufs Sofa geht, dann habe ich schon einiges ausprobiert, damit mir warm wird. Tee mit Rum oder einen heißen Grog – half nichts. Heizung auf volle Pulle – zu teuer. Ein bekanntes flüssiges Medikament – hat nicht angeschlagen. Inhalieren – okay, das lief. Aber gegen das Kältegefühl half das nicht.

Da hatte ich eine Idee: Ich holte meine schwarze Decke mit den unzähligen blauen, weißen und roten Fragezeichen (ja, so etwas gibt es!) hervor und kuschelte mich darin ein. Das half bedingt.

Meine Tochter riet mir zu einer Wärmflasche. Aber leider fehlte da der Stoff um den gummierten Schlauch. Und nein, den gibt es nicht von den Detektiven aus Rocky Beach. Aber: Vielleicht könnte ich ja einen selber stricken...?!

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