Vom Leben in Alfeld

Von A bis Z: Schön war’s bei euch

Alfeld - Nach vier Monaten wird Redakteur Nico Schwappacher Alfeld wieder verlassen. Warum es für ihn in der Leinestadt fast wie zu Hause war.

AZ-Redakteur Nico Schwappacher Foto: AZ

Alfeld - Liebe Alfelderinnen und Alfelder, die Zeit ist gekommen: Ich werde Sie verlassen. Nach vier intensiven Monaten geht es für mich dorthin zurück, wo ich hergekommen bin. Nein, nicht in meine Ursprungsheimat in Franken, von der ich an dieser Stelle schon das eine oder andere geschrieben habe. Es geht lediglich zurück in die Redaktion nach Hildesheim.

Und ich kann Ihnen mit größter Ehrlichkeit versichern: Es hat mir gut gefallen in Alfeld. Ich gebe zu, manch einer hatte mich gewarnt: Es sei ja ganz schön in der Stadt, nur manchmal rieche es aus dem Schornstein von Sappi. Kann ich bis heute nicht beurteilen – habe eine schlechte Nase.

Was ich aber beurteilen kann: Den Anblick des Planetenhauses und der ehemaligen Lateinschule mit ihren prächtigen Schnitzereien und das Plätschern der freigelegten Warne am Marktplatz habe ich jeden Morgen auf dem Arbeitsweg genossen.

Auch mit Ihrer Mentalität bin ich durchaus warm geworden: Nach außen hin ist der Alfelder ja bisweilen ruppig und hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg. Aber das find ich gut. Damit lässt sich arbeiten. Und: Ich kenne das aus Franken. War also fast wie zu Hause.

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