Vom Leben in Alfeld

Von A bis Z: Sommerliche Leere in Alfeld

Alfeld - Als Kind sind die Sommerferien die beste Zeit im Jahr, als Erwachsener kann man das durchaus anders sehen. AZ-Redakteur Milan Bauseneik wünscht sich jedenfalls wieder eine vollere Stadt – und wundert sich gleichzeitig darüber, wie schnell die Ferien voranschreiten.

In ihrer Kolumne „Von A bis Z“ blickt die Redaktion der AZ auf die Anekdoten aus ihrem Alltag in Alfeld und dem Leinebergland. Foto: AZ

Alfeld - Wenn man Kinder nach ihrer liebsten Zeit im Jahr fragt, dürften zwei Antworten ganz weit vorne stehen: Weihnachten – und die Sommerferien. Letztere waren auch für mich immer das Highlight im Jahr, mit schieren Unmengen an Zeit, die es mit spaßigen Sachen zu füllen galt. Als Erwachsener blickt man dagegen meist nüchterner auf diese sechs Wochen schulfrei. Wer etwa Kinder im Schulalter hat, dessen Urlaube sind für das nächste Jahrzehnt gesetzt. Und auch in meinem Berufsfeld erfreuen sich die Sommerferien bekanntermaßen nicht gerade des besten Rufs.... Alles hat Pause, der halbe Landkreis ist verreist.

Aber auch privat fremdele ich inzwischen eher mit dieser sommerlichen Leere – ich mag es lieber, wenn die Straßen voll sind und man überall Menschen treffen kann. Gut, lange muss ich darauf ja auch nicht warten, die Hälfte der Sommerferien ist bereits rum. Verrückt, wie schnell das ging! Als Kind dauerte eine Ferienzeit gefühlt ein halbes Leben.

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