Vom Leben in Alfeld

Von A bis Z: Vom Wert der Festivals

- Festivals schaffen Raum für Begegnung. Möglich ist das nur, weil Ehrenamtliche sich dafür engagieren, betont AZ-Redakteur Nico Schwappacher.

AZ-Redakteur Nico Schwappacher Foto: AZ

Sich treffen auf einem Bauernhof im Wald, auf dessen Wiese eine Bühne steht – um zusammen einen ganzen Haufen guter Bands abzufeiern. Das ist auf vielen Ebenen wertvoll. Veranstaltungen wie das Metal-Festival „Wipfelbeben“ bei Kaierde sind längst nicht nur ein Podium für Musikgruppen. Nein, sie öffnen einen Raum für Begegnungen.

Nicht nur eingeschworene Cliquen treffen sich dort und sitzen bis spät in die Nacht auf ihren Klappstühlen vorm Campingzelt. Auch Menschen kommen dort in Kontakt, die sich sonst nicht über den Weg laufen würden, unterhalten sich, schließen vielleicht Freundschaft. Schließlich gibt es hier immer mindestens einen gemeinsamen Nenner: die Musik.

Wie gut also, dass es Menschen wie den „Wipfelbeben“-Veranstalter Arne Bornemann (oder die Teams von Alfeld rockt und Beach Bitch Rock) in der Gegend gibt, die ungezählte Stunden ihrer Freizeit opfern, um das möglich zu machen. Die Angebote von Ehrenamtlichen machen den ländlichen Raum erst lebenswert.