Bildergalerie

Wikinger-Schaukel, Geldbörse-Waschen und die beste Lüttje-Lage-Technik: Hildesheims Schützenfest von früher bis heute in Bildern

Hildesheim - Jahrzehnte Schützenfest in Hildesheim bedeuten Bilder für die Ewigkeit. Eine kleine, aber feine Auswahl zum Start des diesjährigen Fests.

Hildesheim - Hildesheims Schützenfest 2025 hat begonnen. Noch bis Sonntag, 29. Juni, ist auf dem Volksfestplatz und drumherum einiges los. Vor allem der Schützenumzug am Sonntag dürfte wieder jede Menge Zaungäste an die etwa 4,5 Kilometer lange Marschroute locken. Das war in den vergangenen Jahrzehnten meist nicht anders. Die beiden Vereine hinter Hildesheims Schützenfest, die Schützengesellschaft und die Junggesellen, haben für die Redaktion ihre historischen Fotoalben geöffnet. 30 der schönsten Aufnahmen aus den vergangenen Jahrzehnten vom Festplatz, vom Umzug und von anderen Höhepunkten gibt es in dieser Bildergalerie.


Die Achterbahn im stimmungsvollen Gegenlicht. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Der langjährige Festausschuss-Vorsitzende Willy Strube beim Schützenumzug 1982. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Blick auf Hildesheims Schützenfest vor etwa 50 Jahren. Im Hintergrund das Riesenrad. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Riesenrad um 1970. Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Augen-Check auf der Leiter und Zahnbehandlung per Schweißgerät. 1979 bringen Helfer eine der meterhohen Frontfiguren der Geisterbahn in Form. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Feuerwerker Ernst Rohr prüft 1979 die Lunten für das Feuerwerk auf der Wiese Richtung Himmelsthür. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Um 1978: Traditionell holten die Junggesellen in Begleitung des Borsumer Spielmannzuges und der Musiker der Feuerwehr Sorsum ihre sieben Besten Männer am ersten und zweiten Sonntag des Schützenfestes von Zuhause ab. Für die Familie des Kettenträgers hieß das, für gut 150 Menschen einen Imbiss zu zaubern, der in maximal 30 Minuten verspeist wurde. Dann ging es zum nächsten Gewinner. Hier grüßen der Festausschuss mit Gerd Hiller (von links), Willy Strube und Heinz Blume. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


In Sandalen, ohne Helm und Sicherung: Ein Schausteller liftet auf dem Volksfestplatz im Juni 1977 über eine Rolle die Schienenelemente der Achterbahn in die Höhe. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Schützen, Junggesellen sowie Spielleute und sonstige Fußgruppen plus Fest-Kutschen warten auf dem Marktlatz, während der Bürgermeister vor Vertretern der Vereine mit einem Trunk aus dem Maigrafenbecher das Volksfest eröffnet. Markantes Details: die Aufnahme stammt noch aus der Zeit vor der Rekonstruktion des Marktplatzes. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


1998: Bernd Maschke imitiert mit drei Schnaps-Kelchen plus Bierglas die Lüttje-Lagen-Kaskade. Jörg Küster präpariert seine Kombination mit insgesamt fünf Gläsern. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


1967: Generationen von Jugendlichen und Erwachsenen liebten den Nervenkitzel dieses legendären Überschlag-Karussells. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Der langjährige Junggesellen-Schießsportleiter und Friseurmeister Rudi Paasche im Anschlag an der Schießbude. Walter Eggert (Mitte) und Jürgen Schröder (der spätere Junggesellen-Chef hier noch in anderer Uniform) begutachten die Aktion im Jahr 1970. Im Hintergrund die Olympia-Looping-Achterbahn vom Münchner Oktoberfest. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Die Besten Männer der Junggesellen aus dem Jahr 1969 in ihren funkelnden Ketten. Jedes Jahr wächst die Dekoration um ein Namensschild des Trägers. Gerhard Wolpers (von links), Karl Engelhardt, Ernst Seeland, Ernst Bartels, Rudi Paasche, Georg Brocks und Wolfgang Schwetje. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Die Bayern-Kurve war in den 1970ern ein Muss für alle Besucher. Die Bobs nachempfundenen Fahrzeuge rasten in Schwindel und Übelkeit erregender Geschwindigkeit im Kreis. Eis und Bratwurst wurden besser erst nach der Fahrt konsumiert. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Eine der ersten Schiffsschaukeln in XXL war das Karussell Wikinger, das 1979 in Hildesheim aufgebaut wurde. Die Fliehkräfte waren beeindruckend. Mitfahrer mit starkem Magen waren auch schon damals gesundheitlich im Vorteil. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Die Macher wollten das Volksfest wieder näher an die Menschen bringen und zogen kurz vor der Jahrtausendwende mit Fahrgeschäften und Buden an den historischen Platz neben der Polizei. Dort fand das Fest tatsächlich bis zum Bau des Polizeigebäudes statt, im Hintergrund die alte Rex-Brauns-Halle. Der Platz war sehr beengt. Später ging es wieder zurück an die Lademühle. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Begegnung der Junggesellen 1983 beim Schützenfest in Hannover, traditionell eine Woche nach dem Hildesheimer Durchgang: Freundschaftliche Verbundenheit herrscht dort zwischen Platzmeister Eppi Schwetje, Festausschuss-Mitglied Jürgen Schröder und dem früheren Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen, Egon Franke (rechts) als Vertreter des Verbandes hannoverscher Schützenvereine. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Junggeselle Thomas Schwetje misst sich 1998 im Lüttje-Lagen-Trinken mit einem Bruchmeister aus Hannover. Mit dem Collegium ehemaliger Bruchmeister aus Hannover verbindet die Junggesellen-Kompanie eine jahrzehntealte Freundschaft. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Schützen, Junggesellen sowie Spielleute und sonstige Fußgruppen plus Fest-Kutschen warten auf dem Marktlatz, während der Bürgermeister vor Vertretern der Vereine mit einem Trunk aus dem Maigrafenbecher das Volksfest eröffnet. Die Aufnahme stammt noch aus der Zeit vor der Rekonstruktion des Marktplatzes. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Zum Kehraus des Schützenfestes marschierten die Männer im Jahr 2000 in Frack und Zylinder mit Musik zum Neustädter Markt. Am dortigen Katzenbrunnen schütteten sie die letzten Pfennige aus ihren Geldbörsen und wuschen die Portemonnaies aus. Dann war das Schützenfest offiziell beendet. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Vertreter des Collegiums ehemaliger Bruchmeister Hannover und Hildesheims Junggesellen bei einem Platzrundgang im Jahr 1999. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Auf die richtige Technik kommt es an: Nur bei millimetergenauer Anordnung schwappt beim Lüttje-Lage-Trinken nichts daneben. Hier bringt ein Feiernder 1998 die Korngläser in Position. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Warten auf den Umzug: Trachtengruppen und Mitglieder des damaligen Stadttheaters 1967 vor dem beflaggten Rathaus kurz vor dem Start des Umzugs. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Willkommensgruß für die Zylinderträger beim Umzug: Am Lappenberg schweben im Jahr 2000 vier Chapeau-Claques und eine Junggesellenfahne über der Straße. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Vor gut 30 Jahren ließen die Junggesellen eine alte Tradition wieder aufleben – zum Kehraus des Schützenfestes marschierten die Männer in Frack und Zylinder mit Musik zum Neustädter Markt. Am dortigen Katzenbrunnen schüttelten sie die letzten Pfennige aus ihren Geldbörsen und wuschen die Portemonnaies aus. Dann war das Schützenfest offiziell beendet. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Schon von weitem wusste jeder Besucher Bescheid: Wo sich die Zylinder platzsparend und sicher stapelten, saßen Junggesellen, wie hier beim Haxenessen im Festzelt. Foto: Silke Keller/Nachlass Schröder und Strube


Maigrafenumzug im Jahr 1983: Lutz Weiland (links) und Gerhard Niemann marschieren voran. Foto: HSG


Oberbürgermeister Kurt Machens (mit Kette) und Teile des Stadtrats marschieren beim Umzug 1993 gemeinsam mit Robert Krawutschke (links) an der Spitze. Foto: HSG


Schützenumzug 1955: Vorne ist Erwin Wulf. Foto: HSG


1962: Ein Teil des Maigrafenzugs zieht durch die Stadt. Foto: HSG

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