Alfeld - Die Nachricht, dass die Unternehmensgruppe Weinig den Standort Alfeld mit der Tochterfirma Weinig GreCon aufgeben will, hat in der Leinestadt für Entsetzen gesorgt. Und angesichts der Firmennamen auch die Frage aufgeworfen, ob noch ein Zusammenhang zwischen Fagus GreCon und Weinig GreCon besteht.
Gegründet von den Gretens
Das ist nicht der Fall, hat Fagus GreCon jetzt betont. Das Unternehmen ist zwar Vermieter von Weinig, eine Verflechtung gibt es aber schon seit vielen Jahren nicht mehr. Und folglich auch keine Auswirkungen der Weinig-Entscheidung auf Fagus GreCon.
Das Kürzel „GreCon“ steht für „Greten Consulting“. Diese Firma gründeten Gerd und Ernst Greten 1970 und brachten sie vier Jahre später mit dem Fagus-Werk zusammen. 1998 gründete Fagus GreCon zusammen mit der Weinig-Tochterfirma Dimter die „GreCon Dimter Holzverarbeitung GmbH“. Als die Weinig-Gruppe später alle Anteile übernahm, benannte sie den Betrieb in Weinig GreCon um, beließ also eine Erinnerung an die Ursprünge im Namen.
„Alfeld bleibt Drehscheibe“
Fagus GreCon hat damit trotz des gleichen „Nachnamens“ nichts zu tun und setzt an seinem Hauptsitz in Alfeld weiter auf Wachstum. Das Unternehmen, das weltweit Brandschutz- und Messtechnikanlagen vertreibt, rechnet für dieses Jahr wieder mit einer steigenden Investitionsbereitschaft bei Kunden weltweit.
„Alfeld bleibt dabei zentrale Drehscheibe für Entwicklung, Fertigung und internationale Koordination“, betont Fagus GreCon.
Die AZ hatte am Mittwoch kurzzeitig ein Bild von Fagus GreCon statt von Weinig GreCon auf ihrer Internetseite. Die Redaktion bedauert den Fehler.
